Treffen mit Dr. Klaus Vornhusen, Generalbevollmächtigter der Deutschen Bahn

3. April 2014

Nordmainische S-Bahn: Dr. Katja Leikert MdB im Gespräch

Zu einem Gespräch über die nordmainische S-Bahn trafen sich kürzlich die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) und Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen, am Standort der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main. Im Vorfeld der öffentlichen Veranstaltung in Hanau tauschten sich Leikert und Vornhusen bereits über den aktuellen Stand des Projekts aus.

Positiv bewertet Leikert die aktuellen Informationen zum Stand des Projekts. Von einem Aus der nordmainischen S-Bahn könne derzeit überhaupt keine Rede sein. Von der langen Planungsdauer dürfe man sich nicht entmutigen lassen, meint die Bundestagsabgeordnete. Bei einem größeren Verkehrsinfrastrukturprojekt mit vielen Partnern und Beteiligten sei für eine Umsetzung einer langer Atem erforderlich. Umso mehr sei hervorzuheben, dass jüngst wieder verstärkt über die nordmainische S-Bahn gesprochen und informiert wird. Leikert erinnert in diesem Zusammenhang an die öffentlichkeitswirksame Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

Wie Leikert berichtete, sei die nordmainische S-Bahn und mit ihr die Verbesserung der Anbindung der Kommunen an die Schnittstellen in Frankfurt am Main auch aus Sicht der Deutschen Bahn sehr wichtig. Gesonderte Lärmschutzmaßnahmen würden im Zuge des Ausbaus ebenfalls realisiert. Ganz entscheidend sei bei der Umsetzung auch die Verbesserung der Haltepunkte. Mit dem Hinweis auf die Planungen zur S-Bahn sei hier über Jahre hinweg ein großer Sanierungsstau aufgelaufen. „Nach den Informationen aus dem Gespräch mit Klaus Vornhusen und der Vorstellung bei der Veranstaltung in Hanau ist deutlich geworden, dass Bewegung in der Sache ist. Eine Realisierung steht nach wie vor auf der politischen Agenda“, so die Bundestagsabgeordnete weiter.

Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, neben der abschließenden Finanzierung und der bestehenden Finanzierungslücke, sei der letzte Teilabschnitt der Planungen im Bereich der Stadt Frankfurt und dem Gebiet vor dem Ostbahnhof. Hier müsse das erforderliche Planfeststellungsverfahren erst noch eingeleitet werden. Im Bereich der Städte Hanau und Maintal sei hingegen bereits die öffentliche Auslage der Planfeststellungsunterlagen durch das Regierungspräsidium in Vorbereitung. Entscheidend sei vor allem das Zusammenspiel der Beteiligten und der Partner des Projekts. Wie Leikert unterstrich, habe sie bereits ein Gespräch mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär geführt und dabei noch einmal intensiv für das Projekt geworben. Weitere Gespräche werden folgen. Leikert betonte jedoch auch, dass zunächst das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden muss, um Klarheit bei den Projektkosten zu schaffen.