Unterstützung für Familien mit unheilbar kranken und verstorbenen Kindern

katjaleikert —  12. April 2014

2014-04-12, PM Dr. Katja Leikert - Gespräch LaLeLu (Medium)Dr. Katja Leikert besucht LaLeLu e.V. in Bruchköbel

Zu einem Besuch in der neuen Anlaufstelle des Vereins LaLeLu e.V. in Bruchköbel kam die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert mit Vertretern des Vereins zusammen. Die Abgeordnete ist für die CDU/CSU-Fraktion Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. LaLeLu e.V. hat sich zur Unterstützung, Beratung und Begleitung für Familien mit unheilbar kranken und verstorbenen Kindern gegründet. Entstanden im November 2001 zunächst aus einer privaten Initiative heraus, wurde LaLeLu 2010 als gemeinnütziger Verein eingetragen und konnte vor kurzem in der Kirchstraße in Bruchköbel ein neues Domizil beziehen. Leikert konnte sich bei Frau Kappeler, der Vorsitzenden des Vereins und Herrn Jenz, der die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins betreut, über die wichtige Arbeit informieren.

Ausgangspunkt war das Bedürfnis und die Notwendigkeit nach einer damals noch fehlenden Kinderpalliativmedizin und –hospizarbeit im Main-Kinzig-Kreis. Der Schwerpunkt des Vereins liegt in der Lebensbegleitung unheilbar kranker Kinder und ihrer Familien. Während der oft monate- oder sogar jahrelangen Begleitung unterstützt und entlastet der Verein die Familie mit verschiedenen bedarfsgerechten ehrenamtlichen Dienstleistungen, wie etwa dem Füttern eines Kindes oder Vorlesen. In der palliativversorgenden und schmerztherapeutischen Begleitung eines kranken Kindes wirkt der Verein auch mit externen Fachkräften zusammen.  Auch gehören die Sterbe- und die Trauerbegleitung zum Aufgabenbereich. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des kleinen Vereines sind für den herausfordernden und sensiblen Umgang besonders ausgebildet. „Unser Ziel ist es, Familien mit unheilbar erkrankten Kindern regelmäßig zu entlasten und Ihnen somit Freiräume zu ermöglichen“, erläutert Eileen Kappeler der Bundestagsabgeordneten. Im Gespräch erfuhr Katja Leikert von den Schicksalen und den Schwierigkeiten der Menschen in ihren verschiedenen Lebenssituationen und zeigte sich tief bewegt.

Die Arbeit des Vereins wird ausschließlich durch ehrenamtlich aktive Helferinnen und Helfer geleistet, zahlreiche Partner unterstützen die Leistungen des Vereins, so konnte durch verschiedene Sponsoren im Jahr 2012 ein erstes eigenes Auto für die Arbeit des Vereins in Betrieb genommen werden. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist unsere Arbeit gar nicht möglich. Wir sind außerdem auf die wichtige Unterstützung durch Sponsoren angewiesen“, erklärt Eileen Kappeler.

Katja Leikert zeigte sich von der Entwicklung und dem ehrenamtlichen Engagement stark beeindruckt. „Was hier von engagierten Menschen für andere getan wird, ist eine unvergleichliche Sache. Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Verein auch zukünftig zu unterstützen und seine Arbeit zu begleiten“, so Katja Leikert abschließend.

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