Das Allokationssystem nach dem Organspenderskandal

27. Mai 2014

Dr. Katja Leikert: Sofortmaßnahmen zeigen ihre Wirkung

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU), begrüßt die Verbesserungen bei der Vergabe von Spenderorganen. Das deutsche Allokationssystem war im Jahr 2012 durch Manipulationen von einem Skandal getroffen worden, wodurch das Vertrauen der Bevölkerung in das System nachhaltig erschüttert wurde. Die Zahl der Organspenden hatte seither abgenommen. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen nun zu entnehmen war, würden die ergriffenen Sofortmaßnahmen inzwischen ihre Wirkung zeigen.

Die Bundestagsabgeordnete, die Mitglied im Ausschuss für Gesundheit ist und zugleich für die CDU/CSU-Fraktion als Berichterstatterin für den Themenbereich Organspende wirkt, begrüßte das konsequente Handeln und die schnelle Reaktion. „Wir befinden uns auf einem guten Weg, die Vergabe transparent auszugestalten, und damit auch verlorengegangenes Vertrauen wieder herzustellen“, so Leikert.

Eine eigens eingesetzte Kommission nimmt seit dem Skandal alle Organtransplantationsprogramme unter die Lupe. Einem Bericht über die vorgenommenen Lebertransplantationen zufolge, könne eine sorgfältige Beachtung der Richtlinien sowie eine Verbesserung der formalen Abläufe und der jeweiligen Dokumentationen in den Transplantationszentren attestiert werden, gibt Leikert aus der Antwort der Regierung wieder. Wie die Bundestagsabgeordnete weiter ausführt, stünden sämtliche anderen Organtransplantationsprogramme ebenfalls auf dem Prüfstand. Die endgültigen Berichte hierzu werden in Kürze erwartet.