Intelligente Verkehrssteuerung und Freigabe des Standstreifens

katjaleikert —  1. Juli 2014

CDU will sich für Entlastung der Pendler auf der B43a einsetzen

B43aDie Verkehrsinfrastruktur gehört zu den wichtigsten Standortfaktoren im Wettbewerb um Firmenansiedlungen und Arbeitsplätze. Dazu zählt der Schienen- und Straßenverkehr gleichermaßen. Die CDU Main-Kinzig hat die weitere Optimierung der Verkehrsinfrastruktur auf die politische Agenda gesetzt. Neben den aktuellen Gesprächen zur Nordmainischen S-Bahn soll dabei auch die Beseitigung des Stau-Schwerpunkts B43a zwischen Hanau-Hauptbahnhof und Hanauer Kreuz in den Fokus gerückt werden, wie der neue Kreisvorsitzende, Johannes Heger, Dr. Katja Leikert und Heiko Kasseckert mitteilen.

Die täglichen Staus zwischen Hanau-Hauptbahnhof und dem Hanauer Kreuz ärgern nicht nur die Pendler. „Auch für die ansässigen Unternehmen entlang der A 66 und deren Logistik entwickelt sich dieses Nadelöhr zu einem Problem, das mit dem Lückenschluss der A 66 bei Fulda noch weiter wachsen wird“, vermutet Kasseckert. Dieser stehe unmittelbar bevor. Bereits heute sei die B43a eine sehr hoch belastete Straße. Es sei zu erwarten, dass sich weitere Teile des täglichen Verkehrsaufkommens von den Autobahnen A 3 und A 5 über die B43a auf den Main-Kinzig-Kreis verlagern, fürchtet Leikert.

„Schon heute sind die Probleme für die Pendler und die Unternehmen gewaltig. Wir müssen nun dafür Sorge tragen, dass wir schnell eine spürbare Entlastung erreichen“, fordert Heger. Die CDU wolle daher gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und dem Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert bei den zuständigen Stellen im Bundesverkehrsministerium und in Wiesbaden für die Problemlage sensibilisieren und realistische Maßnahmen ausloten, die kurzfristig Verbesserungen bringen können. Angesichts der finanziellen Situation sei nicht davon auszugehen, dass ein Ausbau der B43a mit ihrer anspruchsvollen Trassenführung in stark verdichtetem Raum kurzfristig zu erreichen ist, unterstreicht Heger. Darum gelte es, neben der Anmeldung des Projekts für den neuen Bundesverkehrswegeplan, Maßnahmen wie die temporäre Nutzung des vorhandenen Standstreifens sowie eine digitale Verkehrssteuerung über Streckenbeeinflussungsanlagen zu erreichen, so der Kreisvorsitzende. Man habe mit der Nutzung des Standstreifens sowie dem Betrieb von Streckenbeeinflussungsanlagen an vielen Stellen gute Erfahrungen gemacht. Es sei angezeigt, dass auch die Pendler auf der B43 davon profitieren.

Unabhängig von den schnell wirkenden Maßnahmen wird sich die CDU für eine Ausbauperspektive der Straße stark machen. Man sieht sich hier auf einer Linie mit den Forderungen des Verkehrsausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK). „Es siedeln sich in unserer Region immer mehr Einwohner und Unternehmen, vor allem auch Logistikbetriebe, an. Dazu muss die Infrastruktur mitwachsen.“ In diesem Sinne wird sich die CDU für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis einsetzen, um für sie eine Entlastung im täglichen Berufsverkehr zu ermöglichen. Daneben sei auch die Entlastung der Umwelt ein Argument für die Beseitigung des Stau-Schwerpunkts, so Heger.