Telematik ist auch für die Hörakustiker ein großes Zukunftsthema

katjaleikert —  15. September 2014

2014-09-15 Dr. Katja Leikert - M.Frickel Baumbach HörCom
Dr. Katja Leikert besucht Baumbach HörCom in Hanau

Zu einem Gespräch kam die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) mit der Hörakustikermeisterin Marianne Frickel, Inhaberin von Baumbach HörCom in Hanau, zusammen. Neben der allgemeinen Situation der Hanauer Gewerbetreibenden ging es insbesondere um die Anliegen und die Situation der Hörakustiker in Deutschland, die Marianne Frickel als Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker vertritt. Ihr Hanauer Ladengeschäft existiert seit nunmehr fast 35 Jahren, inzwischen gehören sechs weitere Fachbetriebe in der Rhein-Main-Region dazu.

Ihr Anspruch als Hörakustiker sei es, Dienstleister im medizinisch-technischen Bereich zu sein. Aufgabe müsse es dabei sein, unter Anwendung neuester Technik und neuester Erkenntnisse das Ziel zu verfolgen, die Lebensqualität aller Kunden zu verbessern. Gesprächsthema war deshalb auch die Ausweitung der Telematik auf alle Partner im Gesundheitsbereich. Die Bundespolitikerin Katja Leikert ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages und übt für die CDU/CSU-Fraktion unter anderem die Funktion einer Berichterstatterin für den Bereich der Telematik aus.

Marianne Frickel und Katja Leikert ziehen bei dieser Thematik an einem Strang und verfolgen in der Sache ein gemeinsames Ziel. Marianne Frickel vertritt im Beirat der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (Gematik) die Interessen der Gesundheitsfachberufe im Handwerk. Die Gematik arbeitet an der Errichtung einer sicheren, sektorübergreifenden, digitalen Vernetzung im Gesundheitsbereich. Im Fokus steht dabei die Etablierung einer offenen Kommunikationsplattform für das gesamte Gesundheitswesen zur nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung. „Es ist ein sehr erfreulicher Zufall, zwei Fachvertreterinnen für den Bereich Telematik innerhalb eines Bundestagswahlkreises zu haben und sich miteinander jederzeit über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich austauschen zu können“, so Frickel und Leikert unisono.

„Die Telematik ist auch für die Hörakustiker ein großes Zukunftsthema“, weiß Katja Leikert aus ihrem Gespräch zu berichten. Eine Einbindung der Hörakustiker an die Ausweitung und Verbesserung der Telematik im medizinischen Bereich sei unerlässlich. Eine Verzahnung zwischen Ärzten, Apotheken und den anderen Akteure im Gesundheitsbereich sei von Vorteil für den Patienten. Ziel müsse es sein, alle Partner an den Vorteilen einer breiten Vernetzung durch die Telematik teilhaben zu lassen. Die Vorteile davon kommen direkt den Patienten zugute, ist auch Leikert überzeugt.

„Bei dem Gespräch konnte ich viele Eindrücke und Schilderungen aus der Praxis der selbstständigen Hörakustiker erfahren. Marianne Frickel vertritt die Anliegen der in der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker vertretenen Mitglieder mit viel Einsatz und Herzblut“, so Katja Leikert zu ihrem Besuch in Hanau.