Seniorenpflegeheim „Kleeblatt“ in Maintal-Bischofsheim

katjaleikert —  15. Januar 2015
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Erhard Rohrbach, Bastian Hans, Dr. Katja Leikert, Konrad Jung, Stefan Blumöhr, Nalan Arampatzi und Beate Gessner (von links)

„Wohnortnahe Pflege ist sehr gefragt“

Gemeinsam mit Bürgermeister Erhard Rohrbach hat Dr. Katja Leikert das DRK-Seniorenpflegeheim „Kleeblatt“ in Maintal-Bischofsheim besucht. An einen Rundgang durch die Einrichtung und die Vorstellung des Konzepts durch Bastian Hans, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnen und Pflege im Alter in Maintal GmbH, schloss sich eine Gesprächsrunde an. An ihr nahmen auch Stefan Blumöhr, Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH, Hauswirtschaftsleiterin Beate Gessner und Pflegedienstleiterin Nalan Arampatzi teil.

Das Altenpflegeheim in Maintal-Bischofsheim verfügt über 46 Einzelzimmer. Des Weiteren gibt es zwölf Tagespflegeplätze sowie acht Plätze für die Kurzzeitpflege. Neben dem Standort in Maintal-Bischofsheim betreibt das DRK ein weiteres Altenpflegeheim im Stadtteil Dörnigheim. Außerdem rückt die Erweiterung um einen weiteres vom DRK betriebenes Altenpflegezentrum im Stadtteil Hochstadt in greifbare Nähe, der Spatenstich für das Projekt ist kürzlich erfolgt. Auch Kapazitäten für das sogenannte Betreute Wohnen werden in Maintal angeboten. „Das in Maintal verfolgte „Kleeblatt“-Konzept mit bald drei Standorten für die Altenpflege und weiteren verschiedenen Angeboten für Kurzzeit- und Tagespflege sowie Betreutem Wohnen ist sehr zukunftsorientiert, denn wohnortnahe Pflege ist sehr gefragt und wird weiter zunehmen“, so Katja Leikert zu ihrem Besuch.

Für die Bundespolitikerin war bei ihrem Besuch die Frage, wie sich die geänderten gesetzlichen Regelungen der Pflege in der Praxis auswirken werden, von besonderem Interesse. Wie Leikert im Gespräch erfahren konnte, bedeutet das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Erste Pflegestärkungsgesetz, dass in der Maintaler Einrichtung eine Vollzeitkraft zusätzlich eingestellt und außerdem die Tagespflege weiter ausgebaut werden kann. Um der individuellen Pflegebedürftigkeit besser gerecht werden zu können, sind mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz noch in dieser Wahlperiode auch Veränderungen bei der Einstufung in die verschiedenen Pflegegrade geplant. Die gesetzlichen Regelungen wurden in der Diskussion allgemein gelobt, jedoch sei es noch zu früh, um diesbezüglich konkrete Aussagen treffen zu können.

Für Katja Leikert steht fest, dass das Thema Pflege noch viel stärker positiv aufgewertet werden müsse. „Es gilt, die tagtäglich geleistete Arbeit stärker zu würdigen. Das Thema gehört für mich in die Mitte der Gesellschaft“, betont die Bundestagsabgeordnete. „Darüber hinaus sind aus meiner Sicht die Entlohnung der Pflegekräfte, Ausbildungsfragen sowie die Messung von Qualität in Pflegeheimen drei der Themen, die besonders drängend sind“, so Leikert abschließend.