Vorsorge kann Leben retten

17. März 2015

Der Darmkrebsmonat März ist der jährlich ausgerufene Aktionsmonat, um auf diese Krankheit und die möglichen Präventionsmaßnahmen aufmerksam zu machen. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages und unterstreicht die Funktion eines solchen Aktionsmonats: „Der Darmkrebsmonat März hilft dabei, die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und für die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen zu werben“, so Leikert. In Hanau und Region gibt es sehr gute Möglichkeiten der Vorsorge durch erfahrene und anerkannte Spezialisten.

Laut der Deutschen Krebshilfe erkranken jedes Jahr fast 64.000 Menschen neu an Darmkrebs, rund 26.000 sterben daran. Ein gesunder Lebensstil sowie die Vermeidung negativer Einflüsse können helfen, einer Krebserkrankung vorzubeugen. Zu den wichtigen präventiven Maßnahmen gehören: Das Nichtrauchen, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung sowie der vorsichtige Umgang mit der UV-Strahlung. Genauso wichtig seien aber auch regelmäßige und frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen. „Informieren Sie sich deshalb frühzeitig über die Möglichkeiten der Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchungen und nehmen Sie diese regelmäßig wahr“, empfiehlt Katja Leikert.

Ein früh entdeckter Darmkrebs, der sich noch nicht auf andere Organe ausgebreitet hat, sei heute zu 90 bis 100 Prozent heilbar, so Leikert. Gerade der Stuhl-Blut-Test für Männer und Frauen ab 50 Jahren sowie eine Darmspiegelung ab 55 Jahren seien sinnvolle Maßnahme zur Früherkennung, die von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden. „Die Tatsache, dass ein früh erkannter Darmkrebs gut heilbar ist, sollte ein starkes Argument dafür sein, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Durch einen rechtzeitigen Besuch des Facharztes kann Schlimmeres verhindert werden. Die Untersuchungen sind heutzutage sehr schonend und ich möchte alle ermutigen, diese wichtige Präventionsmethode zu nutzen“, betont die Bundespolitikerin abschließend.