Vom Schmuck- zum Industriediamanten

katjaleikert —  21. Mai 2015
Dieter Hog, Joachim Stamm, Dr. Katja Leikert, Horst und Robert Lach

Dieter Hog, Joachim Stamm, Dr. Katja Leikert, Horst und Robert Lach, von links.

 

Das Hanauer Unternehmen Lach Diamant erhielt Mitte Mai Besuch von Dr. Katja Leikert. Begleitet wurde die Bundestagsabgeordnete bei ihrem Besuch vom Hanauer Oberbürgermeisterkandidaten Joachim Stamm (CDU) und dem Fraktionsvorsitzenden der Hanauer Christdemokraten, Dieter Hog. Das Unternehmen Lach Diamant ist ein führender Anbieter von Diamant-Werkzeugen und seit 93 Jahren – seit 1922 – ein fester Begriff in Hanau. Bei einem Rundgang erhielten die Besucher spannende Einblicke in das Unternehmen und die Geschichte dieses Industriezweiges.

Neben seinem Stammsitz in Hanau wird auch seit 24 Jahren in Lichtenau bei Chemnitz und seit nunmehr 33 Jahren in den USA, Grand Rapids, Michigan, produziert. Stand in den Anfangsjahren noch das Schleifen von Schmuckdiamanten bzw. Brillanten im Vordergrund, entwickelte sich das Unternehmen seit Ende des 2. Weltkrieges mehr und mehr zu einem Wegbereiter bei der Entwicklung von innovativen hochpräzisen Industriewerkzeugen. Horst Lach, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern konnte, gilt als wahrer Pionier der Diamant-Werkzeug-Industrie, der mit seinen Ideen und Entwicklungen die Branche maßgeblich geprägt hat. Die Geschäftsführung obliegt heute seinem Sohn Dipl.-Ing. Robert Lach. Lach Diamant gilt heute als ein weltweit anerkanntes Unternehmen bei der Entwicklung von polykristallinen Diamant-/PKD-Zerspanungswerkzeugen für die Automobil- und Zubehörindustrie sowie Flugzeug- und Windkraftanlagen-Hersteller.

Von den erhaltenen Einblicken in den Industriezweig und der Pionierleistung des Unternehmens zeigten sich die Besucher beeindruckt. „Traditionsunternehmen wie Lach Diament sind Werbung für den Standort und die Region. Unser Mittelstand steht für Unternehmergeist und Innovationen. Bei den Unternehmensbesuchen in meinem Wahlkreis erfahre ich das immer wieder aufs Neue. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, in denen solche Erfolgsgeschichten möglich sind“, so Dr. Katja Leikert abschließend.