Parlamentarisches Patenschafts-Programm: Ein Jahr USA

10. August 2015
Anna Schweppe und Dr. Katja Leikert

Anna Schweppe und Dr. Katja Leikert

Ein Jahr war Anna Schweppe aus Schöneck in den USA. Die Teilnehmerin am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages hat sich nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mit Dr. Katja Leikert getroffen, die ihr diese Erfahrung ermöglicht hatte. Im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten in Bruchköbel informierte sich Leikert bei Anna Schweppe über das Resumee ihres Aufenthalts. Ihren einjährigen Aufenthalt beschrieb sie im Gespräch mit Katja Leikert als eine außergewöhnliche Erfahrung. Sie freue sich, als Botschafterin Deutschlands Teil des Parlamentarischen Patenschafts-Programms gewesen zu sein. Als einen besonders prägenden Eindruck schilderte sie dabei den mehrtägigen Besuch von New York. Sie betrachte ihr einjähriges USA-Erlebnis als eine sehr lehrreiche Zeit, aus der auch bleibende Freundschaften entstanden seien. „Ich hoffe, dass Anna Schweppe die Eindrücke lange erhalten bleiben und sie aus ihren Erfahrungen für die Verständigung und gegenseitiges Verstehen unserer Länder ihren Beitrag leisten wird“, so Katja Leikert im Anschluss an das Gespräch. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen, erläutert die Abgeordnete. Es ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Damals wurde vereinbart, dass junge Deutsche ein Jahr in den USA verbringen und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden. Seit 1983 haben rund 20.000 Stipendiaten an dem Austauschprogramm teilgenommen, das vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress getragen wird. Das Besondere an dem Programm ist, dass die Stipendiaten von den Bundestagsabgeordneten nominiert und während des Stipendiums betreut werden. Die Abgeordneten sind Ansprechpartner, stellen ihre „Patenkinder“ im Wahlkreis vor und halten während der Austauschzeit regelmäßigen Kontakt zu ihnen. „Hier wird jungen Menschen eine einmalige Möglichkeit angeboten, die sicher zu einer prägenden und außergewöhnlichen Erfahrung ihres Lebens werden kann. Ich freue mich, dieses Programm in meiner Funktion als Bundestagsabgeordnete unterstützen zu können“, so Katja Leikert. Zugleich erinnert die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region an die noch laufende Bewerbungsfrist für den nächsten Jahrgang des Programms. Bewerbungsschluss für die 33. Auflage ist der 11. September 2015. Alle weiteren Informationen sind zu finden unter: www.bundestag.de/PPP