Dr. Katja Leikert trifft hessische Pädiater in Hanau

2. Mai 2016

2016-05-02 Dr. Katja Leikert - Treffen Pädiater

Zu einem Gespräch mit den leitenden Kinderärzten, Kinderchirurgen und Leitern der Universitätskinderkliniken Hessens kam die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert im Klinikum Hanau zusammen. Im Vordergrund des Treffens standen eine Reihe an Themen, die die klinischen Kinderärzte besonders umtreiben. Es wurde dabei über die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zur Neuaufstellung der kinderärztlichen Notdienstegesprochen.  Wie Leikert im Gespräch erfuhr, finden die klinischen Ärzte ihre Erwartungen an die Neuregelung in den vorgelegten Plänen nicht wieder. „Wir fordern hier mehr Einsatz der KV für eine bessere ambulante Versorgung geraden in der Nacht und in Tagesrandzeiten“, so der Sprecher der Gruppe, Dr. Bernhard Lettgen aus Darmstadt. Leikert sagte zu, sich für eine spezielle Versorgung für Kinder, auch im Main-Kinzig-Kreis, einzusetzen. Bereits im Kreistag hatte sie sich zu dem Thema öffentlich positioniert.

Intensiv tauschten sich die Pädiater zudem über die Situation bei der Bereitstellung von Intensivbetten in Hessen aus. Insbesondere im Rhein-Main-Gebiet komme es hier zu deutlichen Engpässen. Speziell im Winter sei der Bedarf nicht ausreichend gedeckt, weshalb Intensivpatienten aus dem Rhein-Main-Gebiet bis nach Marburg gefahren werden müssen. Die Ärzte fordern deshalb eine Stärkung der pädiatrischen Intensivstationen auf Landesebene. Katja Leikert sagte zu, das Thema gegenüber dem Hessischen Sozialminister anzusprechen.

Engagiert diskutierte Leikert mit den Ärzten über die Reform der Pflegeausbildung. Aktuell plane die Bundesregierung die Zusammenführung aller Pflegeberufe zu einem Ausbildungsgang. Die Kinderärzte kritisierten, dass die Besonderheiten der Kinderpflege nicht in dem neuen Ausbildungsgang abgebildet werden könnten. Leikert betonte, dass vieles für die Zusammenlegung der Pflegeausbildung spreche, sagte aber zu, dass sie die Besonderheiten der Pflege von Kindern in die Diskussion in Berlin noch einmal einbringen werde. Abschließend vereinbarte man, auch zukünftig miteinander im Gespräch zu bleiben.