Genial digital: Wie viel E-Health macht gesünder?

katjaleikert —  16. Juni 2016

2016-06-16 Dr. Katja Leikert - Podiumsdiskussion mit Hirschhausen

Thieme-Talk: Katja Leikert diskutiert mit Eckhart von Hirschhausen

An einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Genial digital: Wie viel E-Health macht gesünder?“ hat Dr. Katja Leikert (CDU) teilgenommen. Als Berichterstatterin ihrer Fraktion für das Zukunftsthema eHealth hat die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region beim „Thieme-Talk“ in Berlin mit einem hochkarätig besetzten Podium diskutiert. Der Moderator des Abends war Dr. Eckart von Hirschhausen. Dieser stellte unter Beweis, dass eine politische Diskussionsveranstaltung bei aller Sachlichkeit auch Spaß machen kann.

Mit Witz und Fachwissen führte Hirschhausen die Podiumsgäste und das zahlreich erschienene Publikum durch einen unterhaltsamen und interessanten Abend, der sich den vielfältigen Themen rund um die Digitalisierung im Gesundheitsbereich widmete. Dabei wurde schnell deutlich, dass der Digitalisierungsprozess viele Gewohnheiten in Arztpraxen und Krankenhäusern verändern wird und gleichzeitig bereits bei vielen Bürgern in Form von Gesundheits-Apps angekommen ist.

Gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Dirk Heidenblut (SPD) und Oliver Schenk, Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium, diskutierte Leikert unter anderem darüber, wie die elektronische Patientenakte dem Patienten zu mehr Souveränität verhilft und wie die notwendige Qualitätssicherung von digitalen Angeboten, beispielsweise Gesundheits-Apps, gewährleistet werden kann.

Zu Beginn der Diskussion legte Leikert dar, welche konkreten Schritte mit dem eHealth-Gesetz eingeleitet wurden, das im vergangenen Dezember vom Bundestag verabschiedet worden war. Dabei betonte sie, dass durch die Verankerung konkreter Fristen und Sanktionen, der notwendige Druck für alle Beteiligten bestünde, um zügig an der Umsetzung des Gesetzes zu arbeiten. Leikert erläuterte darüber hinaus, welche nutzbringenden Anwendungen dem Patienten auf der elektronischen Gesundheitskarte zur Verfügung stehen sollen. Darunter befinden sich der Notfalldatensatz und der Medikationsplan, auf den Patienten, die mehr als drei Medikamente einnehmen, Anspruch haben.

Leikert hob im Rahmen der Podiumsdiskussion außerdem hervor, dass mit dem eHealth-Gesetz ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem digitalisierten Gesundheitswesen vollzogen wurde. „Wir stehen mitten in den Überlegungen, wie wir die Digitalisierung noch stärker zum Wohl der Patienten einsetzen und weiterentwickeln können. Dabei geht es im Kern darum, dem Patienten Stück für Stück die Hoheit über seine Gesundheitsdaten zu geben. Zum anderen geht es auch darum, das große Potenzial der Digitalisierung für die Versorgung unserer alternden Gesellschaft zu nutzen. Dazu zählt ganz besonders der weitere Ausbau der Telemedizin in Deutschland.“