Bund unterstützt Bildhauerfamilie Busch-Platz-Stiftung mit 80.000 Euro

katjaleikert —  22. Juni 2016

Leikert setzt sich für Kulturprojekt in Steinheim ein

Eine erfreuliche Mitteilung erhält die Bildhauerfamilie Busch-Platz-Stiftung aus Hanau-Steinheim. Der Bund unterstützt die Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens in der Steinheimer Vorstadt 15 mit 80.000 Euro. Darüber informiert Dr. Katja Leikert (CDU) mit einer Pressemitteilung. Wie die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region mitteilt, habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner jüngsten Sitzung die entsprechenden Mittel freigegeben.

Bei einem Besuch des denkmalgeschützten Steinheimer Anwesens vor rund einem Jahr hatte Katja Leikert ihre Unterstützung für eine Mittelbewilligung aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes zugesagt und sich seither für die Förderung der Stiftung in Berlin eingesetzt. Leikert hatte unter anderem intensiv bei der Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) für die Unterstützung des Projekts geworben und sich außerdem bei den Mitgliedern des Haushaltsausschusses für die Mittelfreigabe stark gemacht.

Die Bildhauerfamilie Busch – Platz – Stiftung bemüht sich seit dem Jahr 2004 um den Erhalt des denkmalgeschützten Anwesens Steinheimer Vorstadt 15 und den sich dort befindenden künstlerischen Nachlass der Familie Busch. Die Bildhauerfamilie Busch-Platz-Stiftung ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, die mit dem Auftrag gegründet wurde, für den Erhalt, die Pflege, die Archivierung und die wissenschaftliche Aufarbeitung des künstlerischen Nachlasses der Familie Busch Sorge zu tragen. Auch das Wohnhaus und die Werkstätten, die 2003 in die Arbeitsliste der Kulturdenkmale eingetragen und 2007 in das Denkmalbuch aufgenommen wurden, wurde der Stiftung übertragen.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, dieses anspruchsvolle und beeindruckende Projekt in Hanau Steinheim zu unterstützen. Es handelt sich um ein einzigartiges Kulturdenkmal für die Orts-, Kultur- und Handwerksgeschichte in der ganzen Region. Mit den nun bewilligten Mitteln aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes kann dafür ein wichtiger Beitrag geleistet werden“, so Katja Leikert abschließend.