Innovationen made in Bischofsheim

katjaleikert —  7. August 2016
V.l.n.r.: Stephan Holzapfel, Dr. Katja Leikert, Hedy Engelke und Erhard Rohrbach.

V.l.n.r.: Stephan Holzapfel, Dr. Katja Leikert, Hedy Engelke und Erhard Rohrbach.

 

Dr. Katja Leikert besucht Firma LUBCON in Maintal

Im Rahmen ihrer Sommertour kam die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert zu einem Besuch der Firma LUBCON in deren Räumlichkeiten in Maintal-Bischofsheim. Begleitet wurde Leikert vom früheren Maintaler Bürgermeister Erhard Rohrbach. Mit der Gesellschafter- und Geschäftsführerin  des Unternehmens, Hedy Engelke, und dem Betriebsleiter Stephan Holzapfel sprach sie über die Firma LUBCON, die bereits seit vielen Jahren in Maintal ansässig ist. Vor 35 Jahren als Kleinstunternehmen mit nur einem Mitarbeiter gestartet, hat sich das Unternehmen zu einem der Marktführer im Bereich der Spezialschmierstoffe entwickelt, das hohe Anerkennung genießt.

Engelke und Holzapfel schilderten der Bundespolitikerin die besondere Bedeutung von Schmierstoffen. In vielen Bereichen der Industrie sei eine Produktion ohne den Einsatz von besonders leistungsfähigen Spezialschmierstoffen undenkbar. Aspekte wie Hitze- und Druckbeständigkeit, aber auch der Umgang mit aggressiven Bedingungen erfordern hohe Anforderungen an Schmierstoffe, die nur wenige Hersteller erfüllen können. In diesem Segment habe sich LUBCON erfolgreich positioniert. Heute stellt das Maintaler Unternehmen über 2600 verschiedene Produkte her und verfügt über geeignete Lösungen für nahezu alle Industriebereiche. Eine besondere Stärke von LUBCON ist die umfangreiche Lagervorratshaltung und ein Just-in-time System, das kurzfristige Lieferung in die gesamte Welt ermöglicht. Wie Engelke unterstrich, habe das Unternehmen sein Geschäftsgebiet von Deutschland über Nordamerika bis nach Asien aufgebaut. Aktuell sei man dabei, einen Standort in den Philippinen zu errichten. Insbesondere was die Herstellung von besonders hochwertigen Produkten betrifft, setze das Unternehmen konsequent auf den Standort Maintal und habe erst vor kurzem erheblich in den Standort investiert. „Unser Ziel ist es, organisch und behutsam, aber beständig zu wachsen. Dieses Ziel haben wir bislang erreicht“, betonte Engelke.

Bei einem Rundgang durch die Produktion erhielt Leikert einen Eindruck von der Herstellung der Schmierstoffe, die als Fette, Öle, Sprays, Pasten, Emulsionen oder Pulver ausgeliefert werden. Zum Kundenstamm des Unternehmens gehören namhafte Firmen bis hin zur Raumfahrtindustrie. Besondere Schwerpunkte gebe es zudem in der Vakuum- und Nuklearindustrie, der Textilindustrie, im Bereich der Holzverarbeitung, im Bereich Papier und Wellpappe, aber auch bei der Werkzeugmaschinen-Herstellung und der Pharmaindustrie. Eine zentrale Stärke des Unternehmens sei es zudem, die Anlagen zur Herstellung der Schmierstoffe selbst zu konstruieren und herzustellen. Man unterhalte eigene Werkstätten und Prüflabore, eigene Betriebsmittel und Anlagen, betonte Hedy Engelke nicht ohne Stolz. So sei es möglich, eine ausnahmslos hohe Qualität zu garantieren. Auch die Produktforschung spiele eine bedeutsame Rolle. Um Kundenanforderungen erfüllen zu können, verfüge das Unternehmen über ausgewiesene Spezialisten wie Chemiker und Verfahrensingenieure, um zu innovativen Produkten kommen zu können.

Auch das Thema Politik spielte bei dem Gespräch eine Rolle. Die Sicherstellung von konstanten Bedingungen sei dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Wie Katja Leikert betonte, setze sie sich in der Politik für stabile Rahmenbedingungen und verlässliche Exportmöglichkeiten ein, um den deutschen Unternehmen eine gute Grundlage bieten zu können. Katja Leikert bedankte sich abschließend für den spannenden Besuch und man vereinbarte, auch zukünftig miteinander im Gespräch zu bleiben.