Bundestag macht Weg für Ausbau der A3 im Bereich Hanau frei

katjaleikert —  2. Dezember 2016

Dr. Katja Leikert: „Großer Erfolg für die Region“

Der Deutsche Bundestag hat in einer Entscheidung zum Fernstraßenausbaugesetz den Weg für einen Ausbau der A3 im Bereich Hanau freigemacht. Das teilt die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region, Dr. Katja Leikert (CDU), direkt nach der erfolgten Abstimmung mit. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Region und eine wichtige Entscheidung für viele Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis“, so die Christdemokratin.

Alle Maßnahmen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 haben ein Gesamtvolumen von rund 270 Milliarden Euro – eine Rekordsumme. Darunter fallen 1.350 einzelne Straßenbaumaßnahmen. Von der Gesamtsumme entfallen rund 49 Prozent der Mittel auf Straßenbauprojekte, etwa 41 Prozent auf den Ausbau und die Modernisierung der Schienenwege und die restlichen 10 Prozent auf den Ausbau der Wasserstraßen.

Zuletzt hatten sich die Verkehrspolitiker der schwarz-roten Koalition über gemeinsame Änderungen am ursprünglichen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans geeinigt. Dieser hatte den Abschnitt der A3 im Bereich Hanau nur in die Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestellt, womit eine geringere Ausbauwahrscheinlichkeit bestand. Mit der nun getroffenen Entscheidung wurden die Planungen korrigiert. Der Ausbau des entsprechenden Autobahnabschnitts wird jetzt dem „vordringlichen Bedarf“ zugerechnet.

Wie Katja Leikert betont, seien der Entscheidung intensive Gespräche mit Mitgliedern des Verkehrsausschuss und der Bundesregierung vorausgegangen. Die Beharrlichkeit bei diesem Thema zahle sich nun aus. In den zurückliegenden Jahren sei es zu einem erheblichen Anstieg des Verkehrs gekommen, die Strecke im Bereich Hanau deshalb in den Stoßzeiten überlastet. Bei den Gesprächen habe man für das Anliegen breite Unterstützung erfahren, die sich in der aktuellen Entscheidung niederschlägt. „Das Ergebnis ist auch der Vorarbeit der Verkehrspolitiker der Koalitionsparteien und dem Einsatz meiner Kolleginnen und Kollegen aus der Hessischen Landesgruppe zu verdanken“, so Leikert abschließend.