Senioren-Union blickt auf Diskussionsveranstaltung zurück

29. Juni 2017

Dr. Katja Leikert steht Rede und Antwort

Wie geht es weiter mit wichtigen Verkehrsprojekten in der Region? Wie steht es um die Asylpolitik? Wohin entwickelt sich unser Gesundheitssystem im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und der Diskussion um die Einheitskrankenversicherung? Diese und andere Fragen standen im Vordergrund einer Diskussionsveranstaltung der Senioren-Union Rodenbach, an der die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) teilgenommen hat. In der Diskussion wurde auch über die Zukunft und den Stellenwert der Bundeswehr sowie über die Entbürokratisierung gesprochen.

Die Wahlkreisabgeordnete war damit bereits zum wiederholten Male bei der Senioren Union Rodenbach zu Gast. Wie der Vorsitzende der Rodenbacher Senioren Union, Peter Mosler, berichtet, habe man im Vorfeld der Veranstaltung mit allen Mitgliedern einen umfassenden Fragenkatalog erarbeitet, der als Grundlage für die Diskussion mit Dr. Katja Leikert diente. Rund 30 Teilnehmer erlebten eine rege Diskussion, die bei allen Beteiligten gut ankam. Die Bundespolitikerin stand allen Anwesenden Rede und Antwort und nutzte die Gelegenheit, um aktuelle Themen vorzustellen und mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit nahm Katja Leikert in der Diskussion auch Stellung zur Zukunft der Krankenversicherung. Bei der Frage um die Abschaffung des gegenwärtigen Krankenversicherungssystems und der oftmals von verschiedenen politischen Seiten geforderten Einheitsversicherung erteilte Leikert eine Absage. Gerade die Wahlfreiheit für viele Bürgerinnen und Bürger in der Frage ihrer Versicherung sei ein wichtiger Bestandteil im Gesundheitswesen. Dies sei auch ein wichtiges Qualitätsmerkmal, da es den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen erhöhe und damit zu einem qualitativ besseren Leistungskatalog für die Versicherten beitrage. Eine einheitliche Versicherung, die sogenannte Bürgerversicherung, würde diesen Wettbewerb und die damit verbundenen Leistungen sehr wahrscheinlich einschränken. Es bestünde die Gefahr, dass der Leistungskatalog nicht mehr dem medizinischen Fortschritt angepasst und sogar mittelfristig auf eine minimale Grundversorgung reduziert würde. Darüber hinaus sieht Leikert bei einer solchen Umstellung tausende Arbeitsplätze bei den Krankenkassen gefährdet.

Man kam bei der Veranstaltung der Senioren-Unionen außerdem auf die Rentenpolitik zu sprechen. Neben den Rentenerhöhungen in West- und Ostdeutschland erinnerte Leikert in diesem Zusammenhang an wichtige Entscheidung der laufenden Wahlperiode, wie etwa die sogenannte Mütterrente oder auch die Stärkung der Betriebsrenten. Durch die Einführung der Mütterrente sei es zudem gelungen, die Situation von rund 9,5 Millionen Menschen zu stärken. Kernaspekt hierbei war die Anerkennung der elterlichen Erziehungszeit von vor 1992 geborenen Kindern. Vor dem Hintergrund steigender Rentnerzahlen würde auch die jeweilige Bezugsdauer aufgrund der steigenden Lebenserwartung deutlich ansteigen. Für künftige Generationen von Rentenempfängern müsse sich die private Vorsorge zu einer wichtigen Säule weiterentwickeln.

Peter Mosler und Katja Leikert zogen ein sehr positives Resümee von der Veranstaltung: „Wir freuen uns, dass sich Katja Leikert so viel Zeit für unsere Fragen genommen hat. Das ist nicht selbstverständlich. So können wir in den nächsten Wochen und Monaten bis zur Bundestagswahl als Multiplikatoren wirken“, so Peter Mosler. Dr. Katja Leikert dankte allen Anwesenden für das breite Interesse an den aktuellen politisch-gesellschaftlichen Themen und die rege Diskussion.

„In meinem Wahlkreis bei den verschiedenen Gelegenheiten mit den Menschen zu sprechen ist für mich eine wertvolle Aufgabe. Auch in solchen Diskussionsveranstaltung erfahre ich, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt und wo der Schuh drückt. So erhalte ich zahlreiche Anregungen für meine politische Arbeit. Über das Interesse und die Unterstützung der Senioren-Union Rodenbach freue ich mich sehr“, so Leikert abschließend.