Auswirkungen neuer Streckenplanungen für Großkrotzenburg im Auge behalten

25. Juli 2017

Dr. Katja Leikert mit Friedhelm Engel (rechts im Bild) und Max Schad (links im Bild) beim Ortstermin am Bahnhof Großkrotzenburg.

 

Ortstermin am Bahnhof Großkrotzenburg 

Zu einem Ortstermin ist die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) an den Bahnhof in Großkrotzenburg gekommen. Mit dem CDU-Vorsitzenden und ehemaligen Bürgermeister von Großkrotzenburg, Friedhelm Engel sowie dem Fraktionsvorsitzenden Max Schad sprach Leikert vor Ort über die Veränderungen von Streckenverbindungen in der Region und informierte sich insbesondere über die Situation beim Lärmschutz in Großkrotzenburg.

Angesichts der verschiedenen aktuell diskutierten Planungsszenarien sei die Frage der zukünftigen Verkehrsbelastungen im Schienennetz derzeit unübersichtlich und nicht abschließend geklärt. Es sei nicht sicher, ob auch Großkrotzenburg von Veränderungen betroffen sein könnte, betonten Engel und Schad. In diesem Fall gelte es, frühzeitig bestmöglichen Lärmschutz einzufordern und die dazu bereit stehenden Instrumente zu nutzen. Leikert sagte zu, sich direkt der Bundesregierung nach möglichen Auswirkungen verschiedener Planungsvarianten für Großkrotzenburg zu erkundigen.

Wie Leikert bei dem Ortstermin ebenfalls erläuterte, habe der Deutsche Bundestag erst Anfang des Jahres ein Gesetz verabschiedet, um gezielt den Lärmschutz zu erhöhen. Die sogenannte „Strategie Leise Schiene“ sieht vor, den Schienenlärm trotz einer höheren Mobilität um die Hälfte zu reduzieren. Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählen unter anderem die Umrüstung von Güterwagen auf Flüsterbremsen und die Unterstützung von Innovationen für leisere Züge. Außerdem zählen die Ertüchtigung bestehender Lärmschutzanlagen sowie ein verbesserter Lärmschutz bei der Sanierung an bestehenden Strecken dazu.