Diakonie in Rodenbach

katjaleikert —  31. Juli 2017

V.l.n.r.: Pascal Reddig (Gemeindevertreter Rodenbach), Dr. Katja Leikert, Christina Walther-Schreiber, Eberhard Wiegelmann (Mitglied Gemeindevorstand Rodenbach) und Regina Hüttig.

 

Dr. Katja Leikert informiert sich über aktuelle Situation der ambulanten Pflege

Ein Jubiläum feiert dieses Jahr die Diakoniestation in Rodenbach – seit 100 Jahren ist die Diakonie eine wichtige Stütze in der Gemeinde bei der Pflege von kranken und älteren Menschen. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) nutzte kürzlich ihren Besuch, um sich über die Diakonie in Rodenbach zu informieren. Mit den Pflegedienstleiterinnen Christina Walther-Schreiber und Regina Hüttig sprach Leikert unter anderem über die Situation der ambulanten Pflege.

Für die Diakonie in Rodenbach steht in ihrem Jubiläumsjahr noch der Umzug in neue und größere Räumlichkeit an. So sei es möglich, sich besser auf die gestiegenen Anforderungen im Bereich der Pflege einzustellen. Als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages und als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema eHealth war es für Leikert interessant zu erfahren, dass man im Pflegedienst der Rodenbacher Diakonie bereits  die digitale Dokumentation eingeführt hat, was zu einer erheblichen zeitlichen Verbesserung und Arbeitserleichterung für alle Pflegekräfte beigetragen habe.

Mit insgesamt 45 Mitarbeitern werden von der Diakonie Rodenbach auch Menschen in den benachbarten Kommunen Erlensee und Langenselbold mitbetreut. Die Ansprüche der Kunden an die Leistungen der ambulanten Pflege sind in der Vergangenheit bereits deutlich gestiegen und werden auch in der Zukunft weiter steigen. Dabei würde sich aber die Leistungsausweitung durch die drei vom Deutschen Bundestag beschlossenen Pflegestärkungsgesetze positiv auf die ambulante Pflege auswirken.

Die Diakonie Rodenbach bietet seit einiger Zeit Treffen mit Angehörigen an, um einen Austausch zu gewährleisten. Die Diakonie bietet zudem gezielt Schulungen an, um die Eigenständigkeit der zu Hause lebenden Menschen zu fördern. Diese Schulungen sind Teil der Leistungsausweitung, die durch den Bund ermöglicht wurde. Als neues Angebot der Diakonie in Rodenbach ist außerdem ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot geplant. Durch eine Förderung des Main-Kinzig-Kreises und der Arbeit von Ehrenamtlichen werden an zwei Tagen in der Woche Gruppentreffen abgehalten, die als Unterstützung von pflegenden Angehörigen dienen. Dr. Katja Leikert bedankte sich abschließend bei Christina Walther-Schreiber und Regina Hüttig für die Schilderungen aus der ambulanten Pflegepraxis und wünschte für den bevorstehenden Umzug der Diakoniestation alles Gute.