Hochzeitsmode „Made in Bruchköbel“

katjaleikert —  17. November 2017 — Hinterlasse einen Kommentar

2017-11-17 PM Semiha Bähr

Seit zehn Jahren bereichert Mode-Designerin Semiha Bähr mit ihrem Brautmodeladen „Couture by Semiha Bähr“ den Einzelhandel in Bruchköbel. Seit rund einem Jahr befindet sich der Laden an seinem neuen Standort in der Hauptstraße und seit ebenfalls etwa zwölf Monaten werden die Kreationen der Designerin komplett vor Ort  – und nicht mehr wie noch Jahresfrist in der Türkei – genäht.

Im Gespräch mit der Hanauer Bundestagsabgeordneten Katja Leikert berichtete Semiha Bähr, dass die politischen Verhältnisse in der Türkei dazu beigetragen haben, dass sie die Produktion komplett nach Bruchköbel verlagert hat. Doch auch unabhängig von den äußeren Umständen ist sie davon überzeugt, mit dem Label „Made in Germany“ bei ihren Kunden zu punkten.

Die Mode-Designerin, die ihre Kollektion nicht nur in ihrem eigenen Laden verkauft, sondern auch große Brautmodenläden deutschlandweit, aber auch im benachbarten Ausland, beliefert, hat sich in der Branche mittlerweile einen Namen gemacht. Umso erfreuter ist Katja Leikert, dass sich Semiha Bähr für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie stark macht.

In diesem Zusammenhang verwies die CDU-Politikerin auf  das von Bundes-entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller initiierte Textilbündnis, das 2014 als Reaktion auf tragische Unfälle in Textilfabriken ins Leben gerufen worden war. Gemeinsam wollen die Bündnispartner soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der gesamten Textil-Lieferkette erreichen, indem sich alle Mitglieder verbindliche und nachprüfbare Ziele setzen, die sie schrittweise ambitionierter gestalten. Darüber hinaus werden innovative Lösungsansätze in den Produktionsländern gefördert.

Semiha Bähr will unabhängig davon auch den Produktionsstandort Deutschland fördern. Die Modeexpertin, die selbst schon Nähkurse für Flüchtlinge angeboten hat,  sieht beispielsweise in dem zusätzlichen Know-How, das die Frauen und Männer aus ihren Heimatländern mitgebracht haben, eine Chance, die heimische Textilindustrie zu stärken. Ein weiteres Ziel, das auch Katja Leikert ausdrücklich unterstützt, die daher mit Semiha Bähr im Gespräch bleiben will.

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