Digitaler Zwilling sorgt für reibungslose Abläufe

„Heute wissen, was morgen kommt“ – unter diesem Motto bietet die SimPlan AG aus Hanau Simulationslösungen für Produktions- und Logistikprozesse an. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert informierte sich im Gespräch mit Vorstandssprecher Dr. Sven Spieckermann über das Unternehmen, das 1992 gegründet wurde und mittlerweile 125 Mitarbeiter an insgesamt zwölf Standorten zählt. Weitere  Themen waren u.a. die wachsende Konkurrenz aus China, die teilweise schwierige Suche nach Fachkräften sowie der Wunsch nach Minimierung bürokratischer Hürden am Beispiel der Datenschutzgrundverordnung sowie der Reform der Entsenderichtlinie.

Das Geschäftsmodell der SimPlan AG findet in vielen unterschiedlichen Branchen – vom Online-Mode-Großhändler über die internationale Möbelkette bis hin zur Verkehrssimulation – Anwendung, kommt aber vor allen Dingen im Automobilbereich zum Einsatz: Bevor ein neues Werk oder Logistiklager in Betrieb genommen wird, hilft ein am Computer erstellter „Digitaler Zwilling“ dabei, zu überprüfen, wie der geplante Fertigungsablauf in der Praxis aussehen wird. Der Auftraggeber – vom Architekt über den Anlagenlieferanten bis hin zum Betreiber – kann damit Fehler in der Planung vermeiden und bares Geld sparen.

Erstellt werden die Simulationsmodelle am Stammsitz am Geschwister-Scholl-Platz in Hanau sowie in insgesamt elf weiteren Niederlassungen in Deutschland, Österreich und China. Wie der Vorstandssprecher erläuterte, profitiert das Unternehmen bei der Mitarbeitergewinnung von der engen Kooperation mit einer Reihe von Hochschulen. So hat  Spieckermann selbst Lehraufträge in den Bereichen „Simulation“ bzw. „Logistik- und Produktionsplanung“ an den TUs in Darmstadt und Braunschweig sowie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und bildet den Nachwuchs von morgen persönlich aus. Auf landes-, bundes- und europäischer Ebene erfolgt die Vernetzung u.a. durch gemeinsame Forschungsprojekte, auf die das Unternehmen ebenfalls sehr viel Wert legt.

Katja Leikert bedankte sich bei Sven Spieckermann und seine Vorstandskollegen Dr. Ulrich Burges und Dr. Harry Kestenbaum für das interessante Gespräch und versprach, alle Anregungen mit in die politische Diskussion nach Berlin zu nehmen.

 

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