Standort Hanau gestärkt: Katja Leikert besucht mit CDU-Delegation Evonik

Es sind zwei große Projekte, die in den vergangenen Wochen bei Evonik über die Grenzen des Industrieparks Wolfgang hinaus für Aufmerksamkeit sorgten: Zum einen gab das Spezialchemieunternehmen den Ausbau seiner Kapazitäten für Pharmawirkstoffe bekannt. Darüber hinaus zogen im Frühjahr 300 MitarbeiterInnen der IT aus Frankfurt vor die Tore des Hanauer Standorts – in einen Neubau, in dem der New Work-Ansatz aus allen Räumen spricht. Katja Leikert, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hanau, kam Ende Juni mit dem Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert und der CDU-Fraktionsvorsitzenden aus Hanau, Isabelle Hemsley, an den Evonik-Standort, um sich über die aktuellen Aktivitäten zu informieren.

Nachdem Standortleiterin Kerstin Oberhaus Unternehmen und Industriepark vorgestellt hat, erhielten die Politiker einen Einblick in die neue Arbeitsumgebung der IT-Mitarbeiter im Fraunhofer Science Park. Hier treffen innovative Arbeitswelten auf neue Arbeitsformen. Open Space Büros wechseln sich ab mit unterschiedlich ausgestatteten Co-Working-Spaces, die zum Austausch in kleineren Gruppen vorgesehen sind. Geschlossene Telefon- und Arbeitskabinen sorgen für ungestörte Arbeitsatmosphäre. In Kreativräumen werden agile Arbeitsweisen gefördert.

Heiko Kasseckert zeigte sich beeindruckt: „Dieses Gebäude ist konzeptionell gut durchdacht. Hier wird auch deutlich, dass die Mitsprache der Mitarbeiter zu einem großartigen Endergebnis führt, das auf breite Zustimmung in der Belegschaft stößt. Ein Ort, an dem man gerne arbeitet.“

Im Anschluss ging es in die Wirkstoffproduktion. Hier informierte sich die CDU-Delegation über die Hintergründe zur Kapazitätserweiterung der Wirkstoffproduktion an den Standorten Hanau und Dossenheim mit einer Investitionshöhe von 25 Millionen Euro.

„Wir beobachten bereits seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage der Pharmaindustrie nach in Europa hergestellten pharmazeutischen Wirkstoffen. Die Entscheidung für den Ausbau der Anlagen war daher bereits vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie getroffen worden, doch unterstreicht die Krise nochmals, wie notwendig ein weltweites und verlässliches Produktionsnetzwerk ist“, sagte Thomas Riermeier, Leiter des Geschäftsgebiets Health Care bei Evonik. Evonik sei sich als global tätiges Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung in und für Europa bewusst – auch über die Corona-Krise hinaus.

Katja Leikert, die als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema Europapolitik verantwortlich zeichnet, teilt diese Sichtweise: „Nicht nur die Krise lehrt uns: Wir müssen anfangen, kritische Infra­strukturen europäisch zu denken. Der Zugang zu Arznei­mitteln ist unerlässlich für die Sicherheit und Auto­nomie der Bürgerinnen und Bürger. Umso wichtiger ist es, dass die  Produktion von Wirkstoffen wieder nach Deutschland und Europa zurückverlagert wird. Ich freue mich sehr, dass mit Evonik ein Unternehmen aus meinem Wahlkreis hier eine Voreiterrolle eingenommen hat.“

Die Fraktionsvorsitzende der CDU Hanau, Isabelle Hemsley, zeigt sich begeistert von der kreativen und zukunftsweisenden Ausrichtung des Hanauer Standortes von Evonik. „Die innovative Umsetzung des New Work-Ansatzes bringt erhebliche Standortvorteile für das Unternehmen und zieht dringend benötigte Fachkräfte in unsere Stadt. Weiterhin sind wir stolz ein Unternehmen in Hanau zu wissen, welches weltweit zu den größten Unternehmen in der Wirkstoffproduktion gehört und gerade in Zeiten von Covid-19 weiter an seinen Investitionsvorhaben festhält.“

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