Für das Comoedienhaus und das Badhaus: Fördermittel vom Bund in Millionenhöhe

Auch das Corona-Jahr 2020 hält positive Nachrichten bereit: Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert informiert, unterstützt der Bund die Sanierung des Hanauer Comoedienhauses sowie des Badhauses im Staatspark Wilhelmsbad mit einer finanziellen Förderung in Millionenhöhe. 3,75 Millionen fließen in das Comoedienhaus; in die Wiederherstellung des historischen Badhauses werden 3,425 Millionen Euro investiert. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen der so genannten Bereinigungssitzung am Donnerstag beschlossen. Wie bei allen Vorhaben dieser Art muss zwecks Umsetzung nun eine anteilige Kofinanzierung über das Land Hessen bzw. die Stadt Hanau erfolgen. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert unterstützt das Vorhaben.

Leikert hatte sich persönlich für die Förderung der Projekte stark gemacht; bei einem Ortstermin hatte sich die zuständige Berichterstatterin der CDU-Bundestagsfraktion, Patricia Lips, auf Einladung von Leikert über die Situation vor Ort informiert.

Das Comoedienhaus befindet sich in städtischer Trägerschaft. Auch der Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad unterstützt das Comoedienhaus. Die Geschäftsführerin der Betriebsführungsgesellschaft Hanau, Nicole Rautenberg, hatte Leikert und Lips die Pläne für die Sanierung erläutert und das große bürgerschaftliche Engagement zum Erhalt der Kulturstätte hervorgehoben. Das kleine Theater auf dem Gelände des Staatsparks Wilhelmsbad entstand Ende des 18. Jahrhunderts, um bei den Gästen des Kurbetriebs für Zerstreuung zu sorgen. Diesem Auftrag kommt man bis heute nach. Mittlerweile ist das Gebäude allerdings in die Jahre gekommen und bedarf einer grundlegenden Erneuerung.

Das historische Badhaus befindet sich in Trägerschaft der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und damit in Landesbesitz. Die spätbarocken Gebäude entstanden ab 1777 unter dem Erbprinzen Wilhelm von Hessen-Kassel. Das historische Badhaus soll künftig für museale Zwecke genutzt werden, wie Kirsten Worms, Direktorin der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, berichtete. Geplant sei u.a. ein kinderpädagogisches Angebot, das Familien generationsübergreifend für einen Ausflug nach Wilhelmsbad locken soll.

„Ich freue mich sehr, dass der Einsatz für das Comoedienhaus und das Badhaus von Erfolg gekrönt war. Die Hanauer wissen natürlich, welchen Schatz sie da direkt vor ihrer Haustür haben. Unser gemeinsames Ziel muss es aber sein, den Staatspark Hanau-Wilhelmsbad auch über die Grenzen der Region hinaus noch bekannter zu machen und die wertvolle historische Bausubstanz zu erhalten. Dazu sollen die Fördermittel des Bundes nun beitragen“, so Dr. Katja Leikert. Ihr besonderer Dank gilt Patricia Lips, die sich im Haushaltsausschuss für eine Aufnahme der beiden Projekte eingesetzt hatte.

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