Ab 1. März dürfen Kamm und Schere wieder zum Einsatz kommen

Für manchen ist es mit Blick auf die aus dem Ruder gelaufene Haarpracht auf dem eigenen Kopf das Highlight der nächsten Wochen: Am 1. März endet der Lockdown für Friseure; alle Haarsalons zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen dürfen ihre Pforten wieder für die Kundschaft öffnen. Auch im Salon von Frank Zeiler in Maintal fiebert man dem Neustart entgegen. Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Isabelle Sarrach, die am 14. März auf der Liste der CDU Maintal für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert, berichtete Zeiler, wie er und sein Team die vergangenen Wochen gemeistert haben und gab Einblicke in die spezifische Problemlage in Corona-Zeiten für seine Branche.

Neben Zeiler selbst sind zwei Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter im Salon beschäftigt; rund zwei Monate lang war das Team bislang insgesamt in Kurzarbeit. Aufgrund der Schließungszeiten hat auch der Friseurmeister Umsatzeinbußen zu beklagen.

Für die Wiedereröffnung am 1. März sei alles vorbereitet: Viele Termine wurden seit Bekanntgabe der Lockerungen in den vergangenen Tagen bereits vereinbart. Die Abstands- und Hygieneregeln würden großzügig umgesetzt; es sei ausreichend Platz für alle Kunden vorhanden, das Tragen von Masken obligatorisch. „Wir alle freuen uns, dass die Salons am 1. März wieder öffnen dürfen, weil der Friseurbesuch für viele – insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger – sehr wichtig ist. Auch für die Salon-Inhaber und ihre Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter ist es gut, dass es nun weitergeht. Dabei ist es wichtig, dass alle Vorgaben penibel umgesetzt werden“, betonte Katja Leikert.  Denn natürlich müsse auch weiterhin darauf geachtet werden, dass alle Hygienekonzepte streng eingehalten werden. „Die Gefahr durch das Corona-Virus ist leider noch nicht vorbei. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass wir beim Thema Impfen jetzt schnell vorankommen. Erst wenn ausreichend viele Menschen gegen das Virus geschützt sind, können wir zum Leben, wie wir es vor Corona kannten, zurückkehren.“

Gemeinsam mit engagierten Lokalpolitikern wie Isabelle Sarrach will sie auch weiterhin im Gespräch mit allen vom Lockdown-Betroffenen bleiben, um konkrete Anregungen mit in die politische Diskussion nach Berlin nehmen zu können.

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