Kolumne in den Gelnhäuser Nachrichten vom 11. September 2021

Langsam aber sicher biegen wir auf die Zielgerade im Bundestagswahlkampf ein, der dieses Mal unter völlig anderen Vorzeichen stand. Lange war aufgrund der Corona-Pandemie unklar, ob es überhaupt möglich sein würde, persönlich mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Noch im Vorfeld der Kommunalwahl im März konnten die meisten Veranstaltungen nur online stattfinden. Das hat sich nun glücklicherweise geändert und darüber bin ich sehr froh, denn das direkte Gespräch ist durch nichts zu ersetzen.

Mehrmals in der Woche bin ich aktuell mit meinem Team auf den Wochenmärkten oder morgens ganz früh an den Bahnhöfen in meinem Wahlkreis unterwegs. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Anregungen zu geben oder auch, um kritische Worte loszuwerden. Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv und ich freue mich über jedes gute Gespräch. Was mir dabei immer wieder auffällt: Anders als im Netz ist der Tonfall meist freundlich, auch wenn man inhaltlich nicht immer einer Meinung ist. Es wäre schön, wenn wir diese Art des Umgangs miteinander auch in die sozialen Netzwerke übertragen könnten. Besonders dankbar bin ich meinen zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit mir im Einsatz sind. Eine solch großartige Unterstützung ist nicht selbstverständlich!

Sehr spannend war für mich z.B. der Besuch des Innovationsbeauftragten der Bundesregierung für den Bereich „Grüner Wasserstoff“, Stefan Kaufmann, im Industriepark Wolfgang. Dort haben sich die Unternehmen Evonik, Heraeus und Umicore sowie das Fraunhofer-Institut als Kooperationspartner zusammengeschlossen, damit der Wirtschaftsstandort Hanau im Bereich Wasserstoffforschung künftig eine führende Rolle einnimmt. Als Abgeordnete begleite ich dieses Unterfangen bereits seit einiger Zeit; umso schöner ist es, die positive Entwicklung zu sehen.

Das Thema Klimaschutz ist allgegenwärtig, das gilt auch bei vielen Terminen im Wahlkreis. Dabei geht es allerdings selten um ideologische Debatten, sondern meist um ganz konkrete Dinge: Etwa um die E-Ladesäule, die der örtliche Elektrofachmann immer häufiger in heimischen Garagen installiert, die Auto-Waschanlage, die mit Hilfe einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und dem Einsatz ökologischer Waschmittel sehr nachhaltig betrieben wird, oder das liebevoll angelegte Blühfeld, in dem Bienen, Schmetterlinge und Insekten dank engagierter Naturfreunde ein neues Zuhause gefunden haben. Aber natürlich dreht sich in Gesprächen mit Unternehmen, dem Einzelhandel und der Gastronomie vieles auch immer wieder um die Frage, wie der Staat noch besser helfen kann, damit unsere Wirtschaft nach Corona mit neuem Schwung aus der Krise kommt.

All diese spannenden Begegnungen sind es, die meine Arbeit als direkt gewählte Bundestagsabgeordnete ausmachen. Sehr gerne möchte ich diesen Weg fortsetzen. Darum bitte ich Sie erneut um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Bundestagswahl am 26. September.

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