Im Kirchenkreis Hanau ist einiges in Bewegung

Im Kirchenkreis Hanau ist einiges in Bewegung – auch dank des Engagements von Diakoniepfarrerin Ute Engel und Pfarrerin Dr. Elisabeth Krause-Vilmar, Leiterin des Evangelischen Forums Hanau. Beide haben in diesem Jahr ihre Stellen neu angetreten. Im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert berichteten Ute Engel und Elisabeth Krause-Vilmar, welche Schwerpunkte sie in ihrer Arbeit vor Ort setzen möchten.Ute Engel ist die erste Frau an der Spitze des Diakonischen Werkes Hanau und trägt Verantwortung für rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern. Als Diakoniepfarrerin unterstützt sie zudem die Gemeinden im Kirchenkreis. Das Diakonische Werk bietet u.a. in Zusammenarbeit mit der Caritas und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde vielfältige Hilfsangebote an, z.B.  im Bereich Suchthilfe und -prävention, Schuldner-, Migrations- oder Müttergenesungsberatung sowie psychologischer Beratung.

Das Evangelische Forum Hanau setzt unter der Leitung von Elisabeth Krause-Vilmar aktuell auf drei Veranstaltungsreihen, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die „Hanauer Gespräche“ haben sich zuletzt insbesondere mit den Folgen des rassistischen Attentates vom 19. Februar 2020 auseinandergesetzt. „Zukunft Demokratie“ ist der Name einer zweiten Veranstaltungsreihe, in der während des Bundestagswahlkampfs u.a. die heimischen Direktkandidaten zu ihren Positionen befragt wurden. Der interreligiöse Dialog steht in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtkirchengemeinde und dem Islamischen Verein Hanau im Mittelpunkt. Die „Teestunde mit Baklava und Plätzchen“ stößt auf reges Interesse und ist ein niedrigschwelliges Angebot, um den gegenseitigen Austausch zu fördern und Berührungsängste abzubauen. Unter dem Titel „HerStory“ ist zudem eine weitere Veranstaltungsreihe in Planung, in der die weibliche Sichtweise besonders im Mittelpunkt stehen soll. Rund um den Weltfrauentag am 8. März sind dazu bereits einige Formate angedacht.

Wie Ute Engel und Elisabeth Krause-Vilmar betonten, wolle man auch neue Gruppen in den Blick nehmen und gezielt für solche Menschen da sein, die sonst aus dem Blick geraten. Wie bei den politischen Parteien auch, lasse bei den Kirchengemeinden die Bereitschaft nach, sich dauerhaft in Gremien zu engagieren. Das Interesse an projektbezogener Mitarbeit sei jedoch weiterhin vorhanden. Genau hier wollen die beiden Pfarrerinnen ansetzen und mit passgenauen Angeboten auch neue Mitstreiter gewinnen. Eine offene Kinder- und Jugendarbeit soll dazu beitragen, christliche Werte zu vermitteln.

Katja Leikert bedankte sich für die interessanten Einblicke: „Ich freue mich auf weitere Begegnungen und wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Pläne.“

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