Vom Schmiedebetrieb zum international tätigen Metallbauunternehmen

Bis ins Jahr 1895 reichen die Anfänge der Firma Meinhardt in Ronneburg zurück. Aus dem Schmiedebetrieb von damals, in dem Ochsen von Hand beschlagen wurden, hat sich ein modernes Metallbauunternehmen entwickelt. Von Treppen und Geländern über Einfriedungen, Tore und Balkonanlagen bis hin zu Stahlbaukonstruktionen und Sonderanfertigungen reicht das Leistungsspektrum des mittelständischen Unternehmens. Im Rahmen ihrer Sommertour informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert über den Familienbetrieb. Begleitet wurde sie dabei von Roland Reidel als Vertreter der CDU Ronneburg. Auch Uwe Schneider, Vorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen, dem Firmeninhaber Jochen Meinhardt seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden ist und dessen Verein zu den Kunden des Unternehmens zählt, war vor Ort.

Zehn Mitarbeiter beschäftigt Jochen Meinhardt; die meisten davon sind bereits lange dabei. Seine Ehefrau Steffi kümmert sich um die Arbeiten im Büro. Unter den Mitarbeitern befindet sich auch ein ehemaliger Flüchtling. Um ihn einstellen zu dürfen, hat Jochen Meinhardt den nicht ganz einfachen Weg durch den Bürokratiedschungel auf sich genommen. Am Ende hat sich seine Hartnäckigkeit gelohnt. Aktuell sei es sehr schwierig, qualifizierte Facharbeiter zu finden. Viele Betriebe hielten darum insbesondere in Osteuropa Ausschau nach neuen Mitarbeitern.

Die Firma Meinhardt ist sowohl für Privatkunden als auch für Firmenkunden im Einsatz. Neben vielen klassischen Metallbauaufträgen in der heimischen Region haben Industriebau-Einsätze Jochen Meinhardt und sein Team auch schon bis in den Ural geführt. Bei einem Rundgang durch das Unternehmen erhielt Katja Leikert Einblicke aus erster Hand, wie ein nach Kundenwünschen individuell angefertigtes Metallgeländer entsteht. Neben handwerklichem Geschick ist dafür auch Kreativität gefragt.

„Man spürt, dass hier ein perfekt aufeinander eingespieltes Team am Werk ist. Ihr Unternehmen ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig unser heimischer Mittelstand für den Wirtschaftsstandort Main-Kinzig ist“, betonte Katja Leikert. Jochen Meinhardt und seinen Angestellten wünschte sie weiterhin viel Erfolg und Unternehmergeist.

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