Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 20. Januar 2020

Kommunalpolitiker sind das Rückgrat unserer Demokratie – doch immer weniger Menschen sind bereit, sich politisch zu engagieren. Die Auswirkungen werden alle Parteien bei den Listenaufstellungen für die Kommunalwahl zu spüren bekommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Doch mittlerweile geht es um mehr als die viel zitierte fehlende Work-Life-Balance: Leider halten Hass und Hetze immer mehr Menschen davon ab, zu kandidieren. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 20. Januar 2020“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 6. Januar 2020

Als „Europas Mondlandung“ hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den „Green Deal“ der EU-Kommission bezeichnet. Während sich in der Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz Minimalkompromisse wiederfinden, weil Zusagen der großen CO2-Emittenten wie Russland oder China fehlen und Länder wie die USA und Brasilien ehrgeizigere Ziele blockiert haben, geht die EU in Sachen Klimaschutz voran. So soll das Klimaziel der EU für 2030 von 40 Prozent auf 50 bis 55 Prozent weniger Treibhausgasemissionen erhöht werden – ein klarer Gegenentwurf zu der von nationalen Einzelinteressen getriebenen Politik der Trumps und Bolsonaros dieser Welt. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 6. Januar 2020“ weiterlesen

Kolumne in der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 30. Dezember 2019

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Übersetzt heißt das: Menschenrechte sind universell. Sie gelten nicht nur hierzulande, sondern weltweit. Sie sind nie selbstverständlich und wir müssen uns immer wieder für ihre Einhaltung einsetzen. „Kolumne in der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 30. Dezember 2019“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 23. Dezember 2019

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Übersetzt heißt das: Menschenrechte gelten weltweit. Es ist daher ein wichtiges Signal, dass sich Entwicklungshilfeminister Gerd Müller und Arbeitsminister Hubertus Heil für die Einführung eines Lieferkettengesetzes stark machen. Gelten soll die Neuregelung für größere Unternehmen. Ausdrücklich nicht gemeint ist der kleine Handwerker vor Ort. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 23. Dezember 2019“ weiterlesen

Kolumne in den Gelnhäuser Nachrichten vom 14. Dezember 2019

Gerade als Quereinsteigerin werde ich immer wieder gefragt, wie ich eigentlich zur Politik gekommen bin. Die Antwort hierauf ist ehrlich gesagt ganz klassisch: Weil ich mich geärgert habe! Als ich nach den Geburten meiner beiden Töchter und der anschließenden Elternzeit wieder in meinen Beruf zurückkehren wollte, gab es in meiner Heimatstadt schlichtweg nicht genügend Kinderbetreuungsangebote. Das wollte ich ändern –  und wurde politisch aktiv. 2013 wurde ich erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. „Kolumne in den Gelnhäuser Nachrichten vom 14. Dezember 2019“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 9. Dezember 2019

So etwas hat Berlin noch nicht gesehen: 8500 Traktoren rollten kürzlich durch die Bundeshauptstadt. Das Bündnis „Land schafft Verbindung“ hatte Bauern aus dem gesamten Bundesgebiet mobilisiert, die ihren Unmut kundtaten. Auch hier vor Ort hat es Proteste gegeben, allerdings bin ich dem Kreisbauernverband Main-Kinzig sehr dankbar, dass unter dem Motto „Miteinander, statt übereinander reden“ der Dialog-Gedanke im Vordergrund stand und das direkte Gespräch mit der Politik gesucht wurde. Wir alle müssen neue Antworten auf neue Herausforderungen geben. Das geht nur gemeinsam und mit gegenseitigem Respekt. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 9. Dezember 2019“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 25. November 2019

Ich werde oft  gefragt, wie ich zur Politik gekommen bin. Ganz klassisch: Weil ich mich geärgert habe! Als ich nach der Elternzeit in meinen Beruf zurückwollte, gab es nicht genügend Kinderbetreuungsangebote. Das wollte ich ändern –  und wurde politisch aktiv. Meine Motivation von damals treibt mich noch heute an. Vieles hat sich positiv verändert. Mittlerweile gibt es einen Rechtsanspruch auf U3-Betreuung. Doch der Bedarf endet nicht mit dem Verlassen des Kindergartens – im Gegenteil. Bereits im Zuge der Koalitionsverhandlungen habe ich mich daher für einen Rechtsanspruch auf Betreuung im Grundschulalter stark gemacht. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 25. November 2019“ weiterlesen

Kolumne in der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 25. November 2019

Gerade als Quereinsteigerin werde ich immer wieder gefragt, wie ich eigentlich zur Politik gekommen bin. Die Antwort hierauf ist ganz klassisch: Weil ich mich geärgert habe! Als ich nach den Geburten meiner beiden Töchter und der anschließenden Elternzeit wieder in meinen Beruf zurückwollte, gab es in meiner Heimatstadt schlichtweg nicht genügend Kinderbetreuungsangebote. Das wollte ich ändern –  und wurde politisch aktiv. 2013 wurde ich erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. „Kolumne in der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 25. November 2019“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 11. November 2019

Na, haben Sie letzte Nacht auch wieder stundenlang wachgelegen, weil Sie gerätselt haben, wer Kanzlerkandidat oder Kanzlerkandidatin der CDU wird? Und dann diese quälende Frage, welches Team das Rennen um den SPD-Bundesvorsitz macht! Olaf Scholz und Frau Geywitz oder doch dieser Herr aus Nordrhein-Westfalen, wie hieß der nochmal, irgendein Doppelname… Ach, das interessiert Sie gar nicht übermäßig? Wichtiger wäre es Ihnen, wenn wir endlich wieder über Sachthemen diskutieren, statt uns in Personaldiskussionen zu verzetteln? Herzlichen Glückwunsch, dann leben Sie offenbar weit weg von der Berliner Polit- und Journalistenblase, in der es derzeit keine wichtigeren Themen, als alte Rechnungen zwischen Angela Merkel und Friedrich Merz, oder das Kandidaten-Casting der SPD gibt, für das sich in der ersten Runde mit Ach und Krach gerade mal die Hälfte der eigenen Mitglieder begeistert hat. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 11. November 2019“ weiterlesen

Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 28. Oktober 2019

Tatort Kinderzimmer: Der Deutsche Bundestag hat sich mit dem Thema Cybergrooming auseinandergesetzt. Hinter diesem Begriff versteht man das gezielte Ansprechen von Kindern und Jugendlichen im Internet zur Anbahnung sexueller Kontakte. Wer das tut, macht sich zwar schon heute strafbar – allerdings nicht, wenn er lediglich glaubt, dass er mit einem Kind kommuniziert, es stattdessen aber mit einem Erwachsenen, z.B. einem Elternteil oder einem Polizisten, zu tun hat. Damit soll jetzt Schluss sein: Mit der Änderung des Strafgesetzbuches soll künftig bereits der Versuch des Cybergroomings unter Strafe gestellt werden. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 28. Oktober 2019“ weiterlesen