Frauen Union

Neben meiner politischen Tätigkeit für die Bundes-CDU engagiere ich mich auch für die Frauen Union (FU). Im Main-Kinzig-Kreis bin ich die Vorsitzende der Frauen Union. Dieses Amt habe ich nun schon in dritter Wahlperiode inne.

                                                                 Nach meiner Wiederwahl im Juni 2017

 

Gemeinsam mit einem wunderbaren Team setze ich mich dafür ein, Frauen in der Politik eine klare Stimme zu geben und die Interessen von Frauen und ihren Familien zu vertreten.

Neben dem „Dauerbrenner“, der Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie, hat es sich die Frauen Union zum Ziel gesetzt, frauenpolitische Themen aufzugreifen und umzusetzen. Frauen haben einfach einen anderen Blick auf die Dinge und erkennen oft einen anderen Handlungsbedarf. Allerdings blicken wir auch über den frauenpolitischen Tellerrand hinaus – für die Frauen in der FU sind natürlich alle politischen Themen von Interesse.

Die Gesundheit von Frauen und Kindern ist mir in meiner Rolle als Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages ein ganz besonderes Anliegen, deshalb freue ich mich besonders, dass ich gemeinsam mit der Frauen Union sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene erfolgreich einen Antrag zur Implementierung von freiwilligen HPV-Schulimpfungen durchsetzen konnte.

Der Landesdelegiertentag der Frauen Union in Frankfurt hat sich im August 2017 mit einem Antrag für verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs ausgesprochen.

 

Nicht zuletzt dank des engagierten Einsatzes der Frauen in der Union konnten in der 18. Legislaturperiode mehrere Gesetze verabschiedet werden, mit denen die Situation von Frauen verbessert wird:

Mütterrente

Mit Wirkung zum 1. Juli 2014 trat in Deutschland die Mütterrente in Kraft. Ihre Einführung war für die CDU ein Herzensanliegen und das Herzstück der Rentenreform. Mit ihr wurde die Anrechnung der Kindererziehungszeit für alle Mütter und Väter verbessert, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben. Davon profitieren rund 10 Millionen Menschen.

Für Mütter und Väter, die nach dem 1. Juli 2014 in Rente gehen, wurde die Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder grundsätzlich um ein Jahr (auf zwei Jahre) verlängert. Diejenigen, die schon vor dem 1. Juli 2014 eine Rente bezogen haben, erhalten einen Zuschlag in derselben Höhe. Damit wird die Gerechtigkeitslücke im Verhältnis zu Geburten nach 1992 ein Stückweit geschlossen.

Weiterführende Informationen zur Mütterrente und zum Rentenpaket allgemein finden sich auf www.rentenpaket.de

Verschärfung des Sexualstrafrechts

Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in Köln, Hamburg und weiteren Städten in Deutschland in der Silvesternacht 2015/16 wurde schnell der Ruf nach einer Verschärfung des Sexualstrafrechts laut. Deutschlandweit wurden in dieser Nacht insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1.200 Opfern angezeigt. Die Union hat sich schon im Januar 2016 im Rahmen ihrer „Mainzer Erklärung“ dafür ausgesprochen, dass die bestehende Gesetzeslücke bei Vergewaltigung geschlossen wird: Für den Straftatbestand müsse ein klares „Nein“ des Opfers ausreichen.

Im Juli 2016 wurde die Reform des Sexualstrafrechts im Bundestag verabschiedet: Alle sexuellen Handlungen, die gegen den Willen des Opfers vorgenommen werden, sind künftig unter Strafe gestellt. Es ist dem besonderen Einsatz der Frauen Union der CDU zu verdanken, dass der Grundsatz „Nein heißt Nein“ in das Gesetz eingeflossen ist!

Prostituiertenschutzgesetz

Ebenfalls im Juli 2016 hat der Deutsche Bundestag das Prostituiertenschutzgesetz verabschiedet. Wir leiten damit einen Paradigmenwechsel ein: Weg von der von rot-grün in 2001 geschaffenen Liberalisierung, die zu untragbaren Zuständen im Prostitutionsmilieu geführt hat, hin zu mehr Kontrolle, Regulierung und vor allem zu mehr Schutz und Hilfe für diejenigen, die unter diesen Zuständen leiden.

Verstöße gegen die im Gesetz festgeschriebenen Verpflichtungen werden mit Bußgeldern geahndet. Das Gesetz ist zum 1.7.2017 in Kraft getreten für neue Prostitutionsstätten und für neu tätige Prostituierte. Bis zum 31.12.2017 müssen auch alle bereits bestehenden Prostitutionsstätten ihre Erlaubnis nachweisen und auch alle bereits tätigen Prostituierten angemeldet sein.

Mit dem Prostituiertenschutzgesetz bekommen Länder, Kommunen, Ordnungs- und Sicherheitsbehörden ein gutes Instrumentarium an die Hand, um mehr Licht, Transparenz und damit Schutz in das bisher kaum zugängliche und unregulierte Prostitutionsmilieu zu bringen.

 

 

Hier geht’s zur Frauen Union: http://www.frauenunion.de/

Landesgruppe Hessen der Frauen Union: http://www.fu-hessen.cduepen.de/

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