Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 7. Dezember 2020

Noch im Dezember wird der Deutsche Bundestag das neue Arbeitsschutzkontrollgesetz auf den Weg bringen und damit den teils katastrophalen Zuständen in der Fleischindustrie einen Riegel vorschieben. Nicht zuletzt die Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen haben deutlich gemacht, dass der Staat hier dringend eingreifen muss. Selbstverpflichtungen der Branche haben nicht zu den notwendigen Veränderungen geführt. Unhaltbare Zustände bei den Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnissen waren die Folge. Es kann nicht sein, dass einige schwarze Schafe eine ganze Branche in Verruf bringen. Deshalb ist es richtig, dass wir den Metzger vor Ort weitestgehend von den neuen Regelungen ausnehmen. Das traditionelle Fleischerhandwerk ist nicht vergleichbar mit der industriellen Massenproduktion. 

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