Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 7. Dezember 2020

Noch im Dezember wird der Deutsche Bundestag das neue Arbeitsschutzkontrollgesetz auf den Weg bringen und damit den teils katastrophalen Zuständen in der Fleischindustrie einen Riegel vorschieben. Nicht zuletzt die Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen haben deutlich gemacht, dass der Staat hier dringend eingreifen muss. Selbstverpflichtungen der Branche haben nicht zu den notwendigen Veränderungen geführt. Unhaltbare Zustände bei den Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnissen waren die Folge. Es kann nicht sein, dass einige schwarze Schafe eine ganze Branche in Verruf bringen. Deshalb ist es richtig, dass wir den Metzger vor Ort weitestgehend von den neuen Regelungen ausnehmen. Das traditionelle Fleischerhandwerk ist nicht vergleichbar mit der industriellen Massenproduktion. 

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Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 20. Juli 2020

Nicht erst seit dem Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies steht die Fleischbranche im Kreuzfeuer der Kritik. Im Bewusstsein vieler Menschen ist das Thema durch die aktuelle Berichterstattung dennoch jetzt erst so richtig angekommen. Parteiübergreifend werden Verbesserungen bei den Arbeits- und Produktionsbedingungen gefordert. Auch das Thema Tierwohl rückt wieder stärker in den Fokus. „Kolumne im Hanauer Anzeiger vom 20. Juli 2020“ weiterlesen