Katja Leikert tauscht Platz am Schreibtisch gegen Malerrolle und Pinsel

Grau ist alle Theorie – ziemlich farbenfroh ist hingegen der Arbeitsalltag der Firma Hummel Baudekoration in Höchst. In dritter Generation leitet Esther Hummel, die auch Kreishandwerksmeisterin der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern ist, das über 80 Jahre alte Familienunternehmen, das sich auf Malerarbeiten, Putz, Trockenbau und Bodenbelege spezialisiert hat. Im Rahmen ihrer Sommertour hatte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert mit Esther Hummel vor einigen Wochen zur aktuellen Lage im Handwerk ausgetauscht, dabei entstand die Idee eines „Politiker-Praktikums“. Gesagt, getan: Für einige Stunden tauschte Leikert jetzt ihren Platz am Schreibtisch gegen Malerrolle und Pinsel. Katja Leikert tauscht Platz am Schreibtisch gegen Malerrolle und Pinsel weiterlesen

Steigende Energiepreise sind für das Bäckerhandwerk zum Teil existenzbedrohend

Seit 87 Jahren versorgt die Bäckerei Kolb die Hanauerinnen und Hanauer mit frischen Backwaren – mittlerweile in der dritten Generation. Gerade erst hat das Familienunternehmen die ärgsten Auswirkungen der Corona-Pandemie gemeistert, nun steht mit Blick auf die explodierenden Energiekosten die nächste Krise ins Haus – deutschlandweit. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert sprach mit Jochen Kolb, zugleich stellvertretender Obermeister der Bäckerinnung Untermain, über die großen Herausforderungen, die auf energieintensive Branchen wie das Bäckerhandwerk warten. „Steigende Energiepreise sind für das Bäckerhandwerk zum Teil existenzbedrohend“ weiterlesen

Nachwuchs- und Fachkräfte dringend gesucht

Handwerk hat nach wie vor goldenen Boden – aber Nachwuchs- und Fachkräfte werden in vielen Betrieben dringend gesucht. So lautete das Fazit des Besuchs der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert bei der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern. Als CDU-Betreuungsabgeordnete für den Bundestagswahlkreis 175 tauschte sie sich im Rahmen ihrer Sommertour mit Kreishandwerksmeisterin Esther Hummel, Geschäftsführer Klaus Zeller sowie dessen Stellvertreter Heiko Schreiber aus.

Rund 2500 eingetragene Betriebe gehören dem Kammerbezirk der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern an. „Jeder Betrieb beschäftigt im Durchschnitt vier bis fünf Mitarbeiter. Das bedeutet, dass das Handwerk zusammengenommen statistisch gesehen größer als jedes einzelne Unternehmen in der Region ist“, betonte Zeller. Seit der Finanzkrise im Jahr 2009 sei die Auftragslage im Handwerk kontinuierlich immer besser geworden. Selbst Corona habe den meisten Betrieben – bis auf körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseursalons – wenig anhaben können. Sorgen bereiten aktuell allerdings neben dem bereits erwähnen Nachwuchs- und Fachkräftemangel die steigenden Materialkosten und Lieferengpässe.

Um das System der dualen Ausbildung werde Deutschland nach wie vor in vielen Ländern beneidet und auch die Verdienstmöglichkeiten im Handwerk seien gut. Leider gehe der Trend bei vielen Schülerinnen und Schülern immer stärker in Richtung Abitur und Studium – eine Lehre stehe bei vielen nicht hoch im Kurs. Umso stärker sei man darum bemüht, den jungen Menschen bei Ausbildungsmessen, im Rahmen von Schulbesuchen oder dem Projekt „Praktikumswoche“, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Woche fünf unterschiedliche Betriebe kennenlernen, die verschiedenen Handwerksberufe sowie Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auch der Meisterbrief berechtige zum Studium, hob Heiko Schreiber hervor.

Katja Leikert bedankte sich für das offene Gespräch und die Einblicke aus erster Hand in die aktuelle Situation. „Die Handwerksbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unser Land am Laufen zu halten.“

Zwei Unternehmen unter einem Dach

Eine „Unternehmens-WG“ der besonderen Art bilden seit einiger Zeit die Firma Elektro-Köhler von Inhaber Jens Köhler und die Physiotherapiepraxis seines Schwagers Michael Köhler in Ronneburg. In einem Teil des Hauses in der Langstraße in Hüttengesäß ist eine moderne Physiotherapiepraxis mit drei Behandlungszimmern und einem Raum für Krankengymnastik entstanden. „Ein solches Angebot hat hier vor Ort bislang gefehlt“, berichtet Michael Köhler. Die Firma Elektro Köhler präsentiert sich derweil etwas komprimierter im gleichen Haus im neuen Gewand mit Verkaufsraum und Werkstatt. Das Angebot umfasst neben dem Verkauf von Hausgeräten den klassischen Kundendienst, u.a. anderem speziell für die Firma Miele. „Zwei Unternehmen unter einem Dach“ weiterlesen

Wünsche an die Politik: Bürokratie abbauen, Energiekosten senken, Bargeld beibehalten

Wenn abends in Hanau die Lichter langsam ausgehen, kehrt in die Backstube der Bäckerei Kolb schon wieder Leben ein: Ab 0.30 Uhr produzieren Inhaber Jochen Kolb und sein Team hier Nacht für Nacht eine Vielzahl von Brotsorten, Gebäck und anderen Leckereien. Bei einem Besuch im Stammhaus in der Bruchköbeler Landstraße informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert über die Traditionsbäckerei, die seit mittlerweile drei Generationen in Familienhand ist. „Wünsche an die Politik: Bürokratie abbauen, Energiekosten senken, Bargeld beibehalten“ weiterlesen

Wertvoller Schmuck – made in Hammersbach

Wer die kleine Werkstatt von Jörg Wolf in Hammersbach betritt, der ahnt erst auf den zweiten Blick, welche Kostbarkeiten hier in filigraner Handarbeit entstehen: Jörg Wolf ist Juwelenfasser, einer von deutschlandweit nur rund zwei Dutzend Spezialisten auf diesem Gebiet. Im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert berichtete Wolf von seinem Berufsweg, der in den 80er Jahren mit der Ausbildung zum Goldschmied an der Hanauer Zeichenakadamie begann. „Wertvoller Schmuck – made in Hammersbach“ weiterlesen

Handwerk ist bislang recht gut durch die Krise gekommen – warnt aber vor Euphorie

Im Rahmen ihrer Sommertour hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert bei der Kreishandwerkerschaft Hanau Station gemacht. Dort nutzte sie die Gelegenheit zu einem Kennenlerngespräch mit Nicole Laupus. Bereits seit  März leitet die Bruchköblerin die Geschicke des Branchenverbandes – zunächst kommissarisch, ehe sie bei der Jahreshauptversammlung Anfang Juli auch offiziell zur neuen Geschäftsführerin gewählt wurde. Gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Martin Gutmann und dessen Stellvertreter Andreas Schreiner berichtete Laupus im Gespräch mit Leikert, wie das regionale Handwerk die Corona-Krise bislang gemeistert hat und welche Herausforderungen in den kommenden Monaten warten. „Handwerk ist bislang recht gut durch die Krise gekommen – warnt aber vor Euphorie“ weiterlesen

Comeback für die Meisterpflicht

Die Meisterpflicht kommt zurück: Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und ihr Kollege Dr. Peter Tauber berichten, hat sich die Große Koalition in Berlin auf eine Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Gewerken geeinigt. „Aus vielen Gesprächen mit der heimischen Kreishandwerkerschaft und Unternehmen vor Ort wissen wir, dass damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung geht. Sowohl die Qualität, als auch die Ausbildungsleistung im Handwerk haben seit der Abschaffung der Meisterpflicht im Jahr 2004 unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung gelitten. Dieser Entwicklung wollen wir jetzt Einhalt gebieten“, betonen Leikert und Tauber. Gemeinsam mit ihren Landtagskollegen Max Schad, Heiko Kasseckert und Michael Reul, die die Entscheidung aus Berlin ebenfalls begrüßen, hatten sie sich – auch auf europäischer Ebene – immer wieder für das Thema eingesetzt und damit eine zentrale Forderung der MIT, der Mittelstandsvereinigung der CDU, unterstützt. „Comeback für die Meisterpflicht“ weiterlesen

Wo Tradition und moderne Technik Hand in Hand zusammenarbeiten

In der Backstube der Bäckerei Bär in Hammersbach herrscht emsige Betriebsamkeit. Mit konzentriertem Blick werden Brötchen geformt und auf den Blechen gestapelt, während nebenan eine Maschine den Teig passgenau in gleichgroße Portionen schneidet. Seit 1987 führen Rudi Bär und seine Frau Ingrid das Geschäft, in dessen vier Filialen knapp 50 Mitarbeiter beschäftigt sind.  „Wo Tradition und moderne Technik Hand in Hand zusammenarbeiten“ weiterlesen

Aufstiegs-Bafög soll angehende Meister finanziell fördern

Das Modell der dualen Ausbildung ist ein echter Exportschlager „Made in Germany“. Maßgeblich beteiligt an dieser Erfolgsgeschichte ist seit jeher das deutsche Handwerk. Mit der Abschaffung des Meisterbriefs in 53 Gewerken im Jahr 2004, darunter z.B. Fliesenleger, hat dieser gute Ruf jedoch Risse erhalten. Immer mehr Kleinstbetriebe etablierten sich am Markt, viele überlebten langfristig nicht. Auch die Qualität sank. „Die einzigen, die hiervon profitiert haben, waren am Ende die Sachverständigen“, sagt der Hanauer Kreishandwerkermeister Martin Gutmann. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Manfred Köhler und Axel Hilfenhaus, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hanau, traf er sich mit der heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert, die sich auch in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion mit dem Schwerpunkt Europapolitik in Berlin und Brüssel für die Stärkung des Meisterbriefs einsetzen will. „Aufstiegs-Bafög soll angehende Meister finanziell fördern“ weiterlesen