Archive für Hasselroth

2016-02-12%20Leikert%20Klein%20-%20F%c3%b6rdereinrichtung%20Hasselroth

von links oben nach rechts unten: Michael König (Leiter der Hessischen Fördereinrichtung), Hugo Klein MdL, Stefan Völkel (RP Darmstadt, Leiter der Abteilung II – Soziales, Integration, Flüchtlinge), Andreas Wicklein (Vorsitzender der CDU-Hasselroth), Dr. Katja Leikert MdB, Christine Yasar (Koordinatorin Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, LGS), Martina Schneider (Abteilungsleiterin des Sonderlehrsgangs, LGS) und Dr. Kurt Herget (Leiter LGS).

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und der Landtagsabgeordnete Hugo Klein haben sich bei einem gemeinsamen Besuch Mitte Januar über die Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth informiert. Ursprünglich im Jahr 1992 als Bildungseinrichtung für Spätaussiedler begründet, werden jetzt junge Zugewanderte und Flüchtlinge aus bis zu 20 Ländern betreut. Weiterlesen…

Dr. Katja Leikert (2.v.r) mit Jürgen Hellmuth (3.v.r.) bei ihrem Besuch in Hasselroth-Niedermittlau.

Dr. Katja Leikert (2.v.r) mit Jürgen Hellmuth (3.v.r.) bei ihrem Besuch in Hasselroth-Niedermittlau.

Im Rahmen ihrer Sommertour hat Dr. Katja Leikert den Meddeler Bäcker in Hasselroth-Niedermittlau besucht. Die Bundestagsabgeordnete nutzte die Sommerpause der politischen Gremien in Berlin für zahlreiche Termine in ihrem Wahlkreis. Bei Inhaber Jürgen Hellmuth und seiner Frau informierte sich Leikert über die Situation des traditionellen Bäckerhandwerks. Begleitet wurde die Politikerin dabei von Mitgliedern der CDU-Hasselroth um den Fraktionsvorsitzenden Sascha Gourdet. Weiterlesen…

2014.01.31, PM Dr. Katja Leikert - Gespräch Bgm. Scharf (Medium)Leikert im Gespräch mit Hasselroths Bürgermeister

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) führt ihre Gespräche mit den Bürgermeistern der Kommunen in ihrem Wahlkreis fort. Zu einem kurzen Gedankenaustausch kam Leikert jüngst mit Hasselroths Bürgermeister Uwe Scharf zusammen. Eine guter Kontakt zwischen den politisch Handelnden verschiedener Ebenen und Zuständigkeiten sei von großem Vorteil für die Entwicklung der Kommunen, sind sich Leikert und Scharf einig.

Wie schon bei ihren anderen Besuchen, war auch bei dem Gespräch mit Hasselroths Bürgermeister Uwe Scharf die Kinderbetreuung im U3-Bereich eines der wichtigen Themen. In Sachen U3-Ausbau steht Hasselroth vorbildlich da. Beinahe 40 Prozent Deckungsgrad könne man inzwischen vorweisen, berichtet Bürgermeister Scharf der Bundestagsabgeordneten. Damit sei man anderen Kommunen bereits ein gutes Stück voraus. Man habe in den letzten Jahren den Ausbau intensiv vorangetrieben und nicht zuletzt durch die Fördermittel des Bundes bei der Schaffung und dem Betrieb von U3-Plätzen erheblich profitiert. „Gleichwohl bleibt es wichtig“, so der Bürgermeister, „dass die Kommunen eine sichere und dauerhafte Finanzierung der Folgekosten in diesem Bereich erfahren, denn alleine werden sie diese Aufgabe nicht bewältigen können. Erziehung und Bildung sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

Selbstverständlich kamen Uwe Scharf und Dr. Katja Leikert auch auf ein in der Gemeinde Hasselroth besonders kontrovers diskutiertes Thema zu sprechen. Es handelt sich hierbei um die geplante Umgehungsstraße zwischen dem Ortsteil Niedermittlau und Freigericht. Die jahrzehntelangen Planungen für das Straßenbauprojekt wurden jüngst gestoppt, nachdem sich eine Mehrheit in der Gemeindevertretung von Freigericht gegen die Umgehungsstraße ausgesprochen hatte.

„Aus meinen vielen Gesprächen weiß ich, wie wichtig der persönliche Austausch ist. Ich möchte die Themen, die die Städte und Gemeinden in meinem Wahlkreis bewegen, im Detail und aus erster Hand erfahren“, so Leikert. Die gute Zusammenarbeit aller Verantwortlichen müsse im Mittelpunkt der politischen Arbeit stehen, nur so könne man etwas bewegen.

2013-12-04, PM Dr. Katja Leikert - SonderlehrgangDr. Katja Leikert besucht den Sonderlehrgang für Zugewanderte in Hasselroth

Zu einem Besuch kam die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert in die Fördereinrichtung für junge Zugewanderte, einer Einrichtung des Regierungspräsidiums Darmstadt in Hasselroth. Im Zentrum ihres Besuchs stand insbesondere das Gespräch mit den Teilnehmern des Sonderlehrgangs. Wie Leikert erfuhr, sei der Lehrgang in dieser Form ein einmaliges Angebot in ganz Deutschland. Konkret geht es darum, jungen zugereisten Menschen die Möglichkeit zu geben, in Deutschland eine Hochschulzugangsberechtigung zu erlangen.

Empfangen wurde Leikert von dem Schulleiter der Ludwig-Geißler-Schule, Dr. Kurt Herget, dem im RP Darmstadt zuständigen Dezernatsleiter Stefan Völkel sowie dem Leiter der Fördereinrichtung, Michael König. Der Sonderlehrgang wie auch die weiteren schulischen Angebote der Einrichtung sind an der Ludwig-Geißler-Schule verortet. Die zuständige Abteilungsleiterin Martina Schneider sowie die Koordinatorin Carola Emig waren daher ebenso anwesend wie Klassenlehrer Joachim Volke.

Wie Katja Leikert erfahren konnte, sei die Besonderheit des Lehrgangs, dass keiner der Teilnehmer Muttersprachler ist. Deutschkenntnisse bestehen auf unterschiedlichem Niveau, das jedoch bei allen Teilnehmer bereits sehr hoch ist. Zugang zu dem Lehrgang haben neben Spätaussiedlern auch zunehmend Ausländer mit einem auf Dauer angelegten Aufenthaltsstatus. Nicht selten seien Teilnehmer dabei, die alleine aus fremden Ländern zugereist und deshalb auf sich gestellt seien. In dem zweijährigen Lehrgang werden derzeit gut 30 Schülerinnen und Schüler auf das Abitur vorbereitet. Der Großteil der Teilnehmer wohne daher auch in der Einrichtung und wird dort voll verpflegt. Insgesamt habe die Einrichtung derzeit knapp 100 Schüler.

In beachtlicher Art und Weise zeigten die Schüler in Form von Vorträgen aber auch im Rahmen von Gesprächen ihre Talente und Fähigkeiten. Besonders beeindruckt war Leikert von der Dankbarkeit, mit der die Teilnehmer das Angebot wahrnehmen. Aber auch die Motivation der Schüler sei „sehr beeindruckend und in dieser Intensität in Regelschulen nicht üblich“. „Es verdient den größten Respekt, dass sich diese jungen Menschen durch große Widrigkeiten gekämpft und sich nun auf den Weg gemacht haben, ihre Zukunft in Deutschland erfolgreich zu gestalten“, so Leikert. Wie Martina Schneider unterstrich, sei es keine Besonderheit, auch noch am späten Abend Schüler anzutreffen, die die Zeit zum Lernen nutzen.

Eine Besonderheit des Lehrgangs ist zudem die große Bandbreite der einzelnen Herkunftsländer. Neben Teilnehmern aus dem Iran, dem Irak und Afrika befinden sich Schülerinnen und Schüler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken und dem asiatischen Raum wie etwa Vietnam im Lehrgang. Die Zusammenarbeit zwischen den Schülern verlaufe sehr reibungslos und freundschaftlich auch über alle kulturellen Unterschiede hinweg. Alle eine das Ziel, den Abschluss zu erlangen und in Deutschland ein Studium aufzunehmen. Nahezu alle Teilnehmer würden bereits über ein Abitur ihres Heimatlandes verfügen oder hätten sogar erste Erfahrungen in Universitäten ihrer Heimatländer gesammelt.

Wie Leikert zudem erfahren konnte, versuche man alle Fragen, die sich bei der Integration von nicht EU-Ausländern ergeben, in gemeinsamer Anstrengung zu lösen. „Der Sonderlehrgang mit allen beteiligten Teilnehmern vom Regierungspräsidium bis hin zu den teilnehmenden Lehrern ist ein schöner Beweis, wie Bürokratie durch pragmatischen und engagierten Einsatz zum Wohle der Teilnehmer begegnet werden kann“, unterstrich Leikert.

Sie bedankte sich bei dem gesamten Team rund um Herrn Dr. Herget und Frau Schneider und wünschte allen Teilnehmern abschließend viel Erfolg bei ihren weiteren Bemühungen. Spontan sagte sie zu, die Gruppe gemeinsam mit ihren Lehrern in Berlin zu einem Besuch des Bundestages zu empfangen.