Archive für Telematik

Dr  Katja Leikert - Gröhe

Dr. Katja Leikert und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

„Patienten sollen Recht auf Zugang zu ihren digital-strukturierten Gesundheitsdaten erhalten – elektronische Patientenakte als Alternative zum derzeitigen Datenwust. Datensicherheit ist ein sehr wichtiges Kriterium.“

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert wird am Freitag, 3. Juli 2015, im Plenum des Bundestages ihre Vorstellungen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen erläutern. „Der Einsatz digitaler Technik im Gesundheitswesen birgt ein großes Potenzial für eine verbesserte medizinische Versorgung. Dieser Mehrwert muss aber auch beim Patienten ankommen. Ich setze mich deshalb für das Recht des Patienten auf eine elektronische Patientenakte ein“, so Leikert, die als Mitglied im Gesundheitsausschuss und Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens in der 18. Wahlperiode begleitet. Weiterlesen…

2014-09-15 Dr. Katja Leikert - M.Frickel Baumbach HörCom
Dr. Katja Leikert besucht Baumbach HörCom in Hanau

Zu einem Gespräch kam die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) mit der Hörakustikermeisterin Marianne Frickel, Inhaberin von Baumbach HörCom in Hanau, zusammen. Neben der allgemeinen Situation der Hanauer Gewerbetreibenden ging es insbesondere um die Anliegen und die Situation der Hörakustiker in Deutschland, die Marianne Frickel als Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker vertritt. Ihr Hanauer Ladengeschäft existiert seit nunmehr fast 35 Jahren, inzwischen gehören sechs weitere Fachbetriebe in der Rhein-Main-Region dazu. Weiterlesen…

Dr. Katja Leikert künftig Berichterstatterin für Organspende und Telematik

Dr. Katja Leikert wird in der CDU-Fraktion künftig als Berichterstatterin Organspende und Telematik  fungieren. Die CDU/CSU-Fraktion verfügt im Ausschuss für Gesundheit zusammen über 18 Mitglieder. Die Berichterstatter in den Ausschüssen sind ein Element der Arbeitsteilung in den jeweiligen Fachgremien des Bundestages. Berichterstatter sind in den jeweiligen Arbeitsgruppen der Fraktionen für spezielle gesundheitspolitische Themen zuständig und beziehen für diese Bereiche für die Fraktion im Ausschuss Stellung.

Erst in der letzten Woche wurden innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die einzelnen Arbeitsgebiete zugeordnete, die jedes Ausschussmitglied bearbeiten wird. Leikert, die ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit ist, wird künftig ihren Schwerpunkt bei den Themen Organspende und Telematik setzen. Mit Telematik ist beispielsweise die Umstellung auf die elektronische Gesundheitskarte und alle zugehörigen Fragen den Datenschutz betreffend zu bezeichnen.

„Ich freue mich, innerhalb des Ausschusses für Gesundheit speziell für diese beiden wichtigen Themen als Berichterstatterin wirken zu können. Beide Themenfelder stehen immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit, weshalb es eine besondere Herausforderung ist, hier die Zuständigkeit für die CDU-Fraktion zu tragen“, so Katja Leikert zu ihren Schwerpunkten in der Ausschussarbeit.

Gerade das Thema Organspende ist in Leikerts Augen besonders wichtig und auch für die breite Öffentlichkeit von besonderer Bedeutung. Denn die Zahl der Organspenden ist erschreckend niedrig. Derzeit warten in Deutschland rund 11.000 Patientinnen und Patienten auf ein Spendenorgan, viele davon über mehrere Jahre. Drei Menschen, die auf der Warteliste für ein Spendenorgan stehen, sterben täglich, weil kein passendes Organ rechtzeitig zur Verfügung steht.

Gerade nach dem Manipulationsskandal im deutschen Organallokationssystem, der deutschlandweit großes Entsetzen und Wut ausgelöst hat, ist es von großer Wichtigkeit auf die Bedeutung der Organspende wieder aufmerksam zu machen und dafür zu werben, sich als Organspender zu registrieren. Durch eine Reihe von Verbesserungen und Veränderungen wurde die Vergabe von Spenderorganen neu geregelt, die Kontrollen transparent ausgebildet.

Das Vertrauen der Menschen in ein funktionierendes System muss langsam wieder aufgebaut werden. Das Bundesministerium hat deshalb schon im letzten Jahr eine breite Kampagne mit vielen prominenten Unterstützern gestartet, um für die Bedeutung der Organspende zu werben. Umfragen hätten inzwischen ergeben, dass rund drei Viertel der Deutschen zu einer Spende bereit wären. Aber nur jeder vierte hat auch einen Organspenderausweis. „Diese Zahl ist bedenklich niedrig und es muss das Ziel sein, auf die Bedeutung der Spendenbereitschaft aufmerksam zu machen“, erklärt Leikert. Viele Leben könnten so gerettet werden.