Qualifizierter Nachwuchs und Grundstück zum Expandieren gesucht

70 Angestellte an drei Standorten – Nidderau, Würzburg und Wertheim – sind bei der SWE Sicherheits- und Elektrotechnik GmbH beschäftigt. Das Unternehmen entwickelt passgenaue Lösungen vom Einbruchmeldesystem für die Eigentumswohnung bis hin zu komplexen Brandmeldeanlagen in Gewerbe- und Industrieanlagen. Seit der Gründung im Jahr 1995 ist die Firma auf Expansionskurs. Derzeit mangelt es jedoch an zwei entscheidenden Komponenten: Qualifiziertem Nachwuchs und ausreichend Platz am Stammsitz in Eichen.

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert in Begleitung von Landtagskandidat Max Schad und der CDU Nidderau um Otmar Wörner die SWE GmbH. Die beiden Firmenchefs Rolf Schmid und Markus Wagner führten die Besucher durch die Firmenräume. Anschließend stand zunächst das Thema Nachwuchsgewinnung im Mittelpunkt.

Wie Rolf Schmid erläuterte, bildet SWE nach Möglichkeit komplett für den eigenen Bedarf aus. Angeboten werden Ausbildungsplätze in den Fachrichtungen Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Von den beiden Azubis Julian Schneider und Steven Hoffmann erfuhren die Besucher aus erster Hand, worauf es während der Ausbildung ankommt.

Leider sei die Zahl der geeigneten Bewerber in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgegangen, konstatierte Schmid, der auf eine Renaissance der Handwerksberufe hofft. „Nicht jeder muss studieren“, betonte auch Katja Leikert. Einig war sich die Runde, dass der Meisterbrief gestärkt werden müsse. Eine Abschaffung, wie dies in einigen Branchen, wie zum Beispiel Fliesenleger, vor einigen Jahren der Fall gewesen sei, dürfe kein Thema sein.

Ein ärgerlicher Dauerbrenner ist für Schmid und Wagner die Suche nach einem neuen Standort für ihr Unternehmen. Nur zu gerne würde das Unternehmen innerhalb von Eichen umziehen, allein es fehlt an einer geeigneten Fläche. Bei den Verantwortlichen im Rathaus sei man mit dem Wunsch nach einem neuen Grundstück bislang auf taube Ohren gestoßen, bedauern die SWE-Geschäftsführer. Otmar Wörner versprach im Namen der CDU Nidderau, dass man sich der Thematik annehmen werde. Es sei nicht nachzuvollziehen, warum erfolgreichen Gewerbetreibenden wie Schmid und Wagner solche Steine in den Weg gelegt werden.

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