Leikert macht sich für regionalen Gesamtverkehrsentwicklungsplan stark

Wer aus Richtung Nidderau/Schöneck/Niederdorfelden im morgendlichen Berufsverkehr über Bad Vilbel nach Frankfurt pendelt, der braucht gute Nerven: Rund 18.000 Fahrzeuge sind werktags auf der L 3008 unterwegs. Wobei das Wort „unterwegs“ in Anführungszeichen gesetzt werden muss, denn tatsächlich geht es oft nur im Schritttempo voran. Als Nadelöhr erweist sich dabei die Ampelschaltung im Bereich Büdinger Straße in Bad Vilbel. Teilweise staut sich der Verkehr kilometerweit bis nach Niederdorfelden zurück. Über die Problematik vor Ort sowie weitere Verkehrsengpässe in der Region sprachen die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und CDU-Landtagskandidat Max Schad mit Ulrich Hansel, Regionalbevollmächtigter von Hessen Mobil für den Bereich Mittelhessen.

Wie Hansel berichtete, ist nicht Hessen Mobil, sondern die Stadt Bad Vilbel auf Grund ihrer Größe (über 30.000 Einwohner) innerorts für die L 3008 zuständig. Aufgrund der baulichen Lage bleibe den Verantwortlichen außer einer optimierten Ampeltaktung aber auch aus seiner Sicht hier jedoch wenig Handlungsspielraum. Für leichte Entlastung können die Ortsumgehung Karben mit der anschließenden neuen Kreisstraße 246 sowie mittel- bis langfristig der geplante Riederwaldtunnel sorgen. Für sportliche Pendler soll bald ein Radschnellweg zur Verfügung stehen. Wer aber nach einer echten Lösung suche, der müsse einen weitergefassten Untersuchungsraum in den Blick nehmen.

„Was fehlt, ist aus meiner Sicht ein Gesamtverkehrsentwicklungsplan mit Weitsicht für die gesamte Region, das gilt für Straßenbauprojekte ebenso wie für den Schienenbereich mit der Nordmainischen S-Bahn oder dem Aus-/Neubau der Bahnstrecke Hanau – Fulda/Würzburg. Es kann nicht sein, dass eine Stadt wie Maintal nicht an das S-Bahn-Netz angeschlossen ist, von Gelnhausen weiter östlich ganz zu schweigen. Das ist ein klarer Standortnachteil für den Main-Kinzig-Kreis“, so Leikert. „Wir leben in einer Pendlerregion, da sollten wir den Menschen das Leben nicht unnötig schwer machen“, betonte die Bundestagsabgeordnete, die um Mitstreiter werben und das Thema Verkehrssteuerung konsequent weiterverfolgen will. Max Schad will sie im Falle seiner Wahl dabei unterstützen. Ulrich Hansel und seinen Kollegen dankten Leikert und Schad für die ausführlichen Informationen. Der direkte Draht soll in Zukunft im Sinne der Region weiter gepflegt werden.

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