Schulterschluss mit Bad Vilbeler Stadtrat Wysocki gesucht

Jeden Morgen stehen Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis auf der L 3008 in Richtung Bad Vilbel kilometerlang im Stau. Bereits vor einigen Monaten hat sich die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert der Problematik angenommen. Unterstützt wird sie dabei von CDU-Landtagskandidat Max Schad.  Erste Lösungsmöglichkeiten – auf der Straße, aber auch im Schienenverkehr – hatte Ulrich Hansel, Regionalbevollmächtigter von Hessen Mobil, bei einem Treffen aufgezeigt. Um das weitere Vorgehen auf eine noch breitere Basis zu stellen und um innerhalb Region mehr Schlagkraft zu entwickeln, suchten Leikert und Schad, die beide auch Mitglieder im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises sind, nun das Gespräch mit Sebastian Wysocki, Erster Stadtrat in Stadt Bad Vilbel.

Auch im Bad Vilbeler Rathaus beobachtet man die wachsenden Verkehrsprobleme, gerade während der Stoßzeiten, mit Sorge. Aus diesem Grund hat Sebastian Wysocki vor einiger Zeit einen „Masterplan Verkehrsentlastung Bad Vilbel 2030“ vorgelegt. Viele der in diesem Plan vorgeschlagenen Lösungsansätze seien ganz im Sinne der westlichen Kommunen des Main-Kinzig-Kreises und der Einpendler aus dem Kreisgebiet, so Leikert und Schad. Der Plan sei eine sehr gute Grundlage, um die Infrastruktur in der Region systematisch und nachhaltig weiter zu entwickeln. Weit oben auf der gemeinsamen Agenda-Liste der drei CDU-Politiker steht der Bau der sogenannten Regionaltangente Ost, die den Verkehr im Frankfurter Ost entlasten soll. Von freien Straßen in der Mainmetropole würden wiederum auch die Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis massiv profitieren. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben die Kreisverbände aus der Wetterau und dem Main-Kinzig-Kreis bereits einen entsprechenden Antrag für das Wahlprogramm der CDU Hessen gestellt.
Doch das ist (noch) Zukunftsmusik. Konkreter wird es bereits, was die Problematik im Kreuzungsbereich der Büdinger Straße – das Nadelöhr im Berufsverkehr – angeht. Hier sind seitens der Stadt Bad Vilbel kleinere Änderungen vorgesehen; insbesondere sollen eine optimierte Ampeltaktung und ein beidseitiges LKW-Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge größer 3,5 t in der Straße im Rosengarten kurzfristig für etwas Entlastung sorgen. Der Schwerlastverkehr soll zukünftig über die Werksanbindung der Firma Hassia an der Friedberger Straße geführt werden.
Gemeinsam wollen sich Leikert, Schad und Wysocki darüber hinaus für den Ausbau des Stockheimer Lieschens stark machen. „Dauerbrenner“ bleiben zudem die Nordmainische S-Bahn und der Riederwaldtunnel.
„Kirchturmdenken bringt uns nicht weiter; wir müssen all diese Themen gemeinsam voranbringen“, gibt Katja Leikert, die auf allen Ebenen weiterhin intensiv und mit dem nötigen Nachdruck für die Vorhaben werben will, die Marschrichtung vor.

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